Mitsubishi Eclipse Cross 4WD im Test - Lifestyler aus Japan

Mitsubishi belebt den Eclipse wieder. Nicht als Sportcoupé wie einst, sondern als Lifestyle SUV mit dem Namen Eclipse Cross. Wie er sich fährt und ob er überzeugt haben wir getestet.
Text, Bild & Video: Max Melamed 25. April 2018

Fans des originalen Mitsubishi Eclipse haben sich kopfschüttelnd abgewandt als Mitsubishi den Eclipse Cross vorgestellt hat. Vorbei die Zeiten des sportlichen Coupés, dem besonders durch Fast and Furious und Paul Walker zu großer Bekanntheit verholfen wurde. Den Käufern des neuen Eclipse Cross wird das aber herzlich egal sein, da sie vermutlich nicht mal wissen, wie der erste Eclipse ausgesehen hat ;) 

Fällt auf

Der Auftritt des Lifestyle-SUV von Mitsubishi macht einiges her! Die Front ist im Vergleich zu den restlichen Mitsubishi Modellen um einiges dramatischer geraten. Chromapplikationen und stark ausgeprägte Kanten sorgen dafür. Der rote Lichtstreifen der sich durch die gesamte Heckscheibe zieht, sorgt besonders bei Nacht, für einen dramatischen Auftritt. Ansonsten muss einem das Heck gefallen. Die einen mögens, die anderen nicht, ganz einfach. Ein weiteres optisches Highlight sind die markant ausgeprägten Kanten an den Seiten der Karosserie, die sich bis in die Heckleuchten ziehen. Sie sorgen für etwas mehr Dynamik.

Geht gut

Den Eclipse Cross gibt es aktuell ausschließlich mit einem 1.5 Liter Turbobenziner, der 165 PS leistet! Unser Testwagen hat außerdem eine CVT-Automatik mit an Board. Die sind normalerweise nicht berühmt dafür, besonders zackig zu Werke zu gehen. Beim Eclipse Cross klappt die Verbindung flotter Motor und CVT-Automatik aber überraschend gut. Besonders aus dem Stand zischt der Lifestyle-SUV zackig los und auch beim Kickdown reagiert der Eclipse Cross flott genug und so sind Überholmanöver auch rasch erledigt, ohne ewig auf Leistung zu warten. Die 250 Nm Drehmoment, die zwischen 1800-4.500 Umdrehungen abrufbar sind, helfen da natürlich ebenfalls. Einen Turbodiesel braucht es hier wirklich nicht.

 

Das Handling ist SUV-typisch etwas “wackeliger” aber definitiv nicht schwammig. Man merkt dem Eclipse Cross zwar sein Gewicht und den hohen Schwerpunkt an, aber Rennen will man ja mit ihm auch keine gewinnen. Bodenunebenheiten bügelt er souverän weg und auf der Autobahn und Landstraße liegt er wie ein Brett. Ein bisschen lauter wird es ab 130 km/h, aber das ist auch typisch für einen SUV und stört nicht wirklich. Wo viel Luft verdrängt wird, entsteht halt auch viel Luftwiderstand.

Kein Kostverächter

Einziger Kritikpunkt beim Motor. Die sieben Liter Durchschnittsverbrauch, die Mitsubishi für den Eclipse Cross angibt, sind sehr optimistisch. Zwischen acht und zehn Litern ist so ziemlich alles möglich. Um der Trinkfreude entgegenzuwirken, gibt es aber einen ECO-Modus, der den Eclipse fast schon ruhigstellt. Wer es eilig hat, sollte diesen Modus nicht wählen. Dafür sind dann Verbräuche um acht Liter oder ganz knapp darunter auch drinnen.

 

Schöner wohnen

Im Innenraum und bei der Ausstattung lässt sich Mitsubishi nicht lumpen. Bei einem Testwagenpreis von € 39.780 kann man das aber auch erwarten. So gibt’s ein Panorama-Glasschiebedach, Head-Up Display, 2-Zonen Klimaautomatik, Frontscheibenheizung, Ledersitze, Multimediasystem, Rockford Fosgate Premium Soundsystem, Voll-LED-Scheinwerfer, 360° Rundumsichtkamera, adaptiven Tempomat, Spurhalteassistenten, Keyless Entry & Go, Lenkradheizung und noch einen Haufen mehr.

Interessanter Punkt. Mitsubishi spart sich ein eigenes Navi und verlässt sich darauf, dass Eclipse Cross Fahrer die Navigationsfunktion von Android Auto und Apple CarPlay verwenden. Taugt mir, da das Kartenmaterial bei Google Maps praktisch tagesaktuell ist und die Echtzeit Verkehrsinfo unschlagbar ist. Außerdem ist es super über die Sprachsteuerung zu bedienen.

 

Die Verarbeitung des Cockpits ist grundsolide. Alle Materialien greifen sich so an, wie man das von einem Mittelklasse Lifestyle-SUV erwarten kann. Außerdem gibt es einige fesche Applikationen, die die Optik aufwerten. Einziger Minuspunkt sind die “Schalter” für die Sitzheizung. Warum die so aussehen, wie sie aussehen, kann uns vermutlich nur der Mitsubishi Chefdesigner verraten. Dafür sind die Vordersitze sehr gut ausgeformt und bieten überraschend viel Seitenhalt.

Fazit Mitsubishi Eclipse Cross 4WD

Mitsubishis erster richtiger Lifestyle-SUV ist durchaus gelungen. Er übertrumpft die Konkurrenz zwar nirgendwo, macht aber auch nichts wirklich falsch oder probiert komische Experimente aus. Der Motor geht super, die Ausstattung ist tadellos und man fühlt sich immer wohl im Eclipse Cross. Und das ist sowieso das Wichtigste!

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