Opel Crossland X 1.6 CDTI Innovation im Test

Der Crossland X ist aktuell einer von zwei Opel, die sich einen Großteil seiner Technik mit einem Peugeot teilt. Im Fall des Crossland X ist das der Peugeot 2008. Wie sich das bemerkbar macht und ob der kleinste Opel-SUV überzeugt haben wir getestet.
11. Jänner 2018

Text, Bild & Video: Max Melamed

“Wie sieht er in echt aus?”, diese Frage stellten wir uns oft vor dem ersten Aufeinandertreffen mit dem Opel Crossland-X. Bei den Pressebildern waren wir uns nie so ganz sicher, ob er uns gefällt oder nicht. Beim ersten Blickkontakt sind wir uns nicht so sicher. “Vorne hui hinten ui”, kommt uns in den Sinn. Die Front wirkt, wie bei aktuell jedem Opel Modell, dynamisch und sorgt für einen stattlichen Auftritt. Am Heck und den Seiten passt aber irgendwas nicht. Trotz der feschen 16 Zoll Leichtmetallfelgen und dem schwarz lackiertem Dach wirkt der Crossland X irgendwie unförmig. Zu wenig Felge und zu viel Blech an der Seite, wenn man so will. Das Heck rettet sich mit den feschen LED-Rückleuchten, aber auch hier wäre sicher etwas schöneres möglich gewesen. Natürlich ist Schönheit immer eine subjektive Sache und es gab auch einige interessierte Blicke für den kleinen Rüsselsheimer. Geschmackssache also.

Der Crossland X bildet das untere Ende der SUV-Reihe von Opel. Das bedeutet aber nicht, dass man auf tolle technische Features verzichten muss. Unser Testwagen mit der Innovation Ausstattung hat unter anderem das Matrix-LED Licht von Opel, Spurhaltewarner, Einparkhilfe vorne & hinten, Sitz-, Lenkrad- & Fronscheibenheizung, Navigationssystem und Apple CarPlay/Android Auto an Board. Alles drin, was sich der moderne Autofahrer von einem SUV für die Stadt 2018 so erwartet. Die Bedienung all dieser Features geht richtig einfach von der Hand. Immer wieder praktisch, wenn der Lenkradheizungsknopf AM Lenkrad und nicht irgendwo in der Mittelkonsole versteckt ist. Die Verarbeitung des Cockpits ist ebenfalls ordentlich. Das Armaturenbrett und die Mittelkonsole könnten so auch im Insignia verbaut sein und sorgen für einen wertigen Eindruck. Die Seitenverkleidungen hätten aber durchaus hochwertigeren Kunststoff vertragen. Hier musste wohl gespart werden.

Die vier Buchstaben fühlen sich im Opel Crossland-X auch sehr wohl. Unser Testauto ist mit mehrfach verstellbaren Sitzen ausgestattet. So findet jeder seine passende Sitzposition. Das Lenkrad liegt ebenfalls gut in der Hand. Für Langstreckenkomfort ist gesorgt. Dazu trägt auch das komfortable Fahrwerk bei, das Unebenheiten super wegdrückt, ohne dabei zu weich zu sein. Einzig die hakelige Gangschaltung hat uns wirklich gestört. Die fühlte sich nämlich so gar nicht nach Opel, sondern sehr stark nach Peugeot an. Zu lange Schaltwege und ein dritter Gang, der einfach nicht reingehen wollte, waren nicht opelwürdig. Wir empfehlen eine Variante mit Automatik.

FAZIT OPEL CROSSLAND X 1.6 CDTI

Nachdem der Grandland X, der auch einen Peugeot Unterbau hat, so einen guten Eindruck gemacht hat, lässt der Crossland X ein paar Federn. Der billige Kunststoff in den Seitentüren und die extrem hakelige Schaltung mit ewig langen Schaltwegen sind einfach nicht das gewohnte Opelniveau. Zum Glück bietet der Crossland X aber viel Platz, ein gutes Fahrwerk und tolle Ausstattung zu einem fairen Preis. So überwiegen dann doch die guten Argumente. Wer weniger pingelig bei Kunststoffen ist und auf ein Modell mit Automatik setzt ist auf jeden Fall gut mit dem Crossland X beraten. Vielen Dank an das Autohaus Kandl für die Leihgabe!

Hier kannst du den Opel Crossland-X kostenlos & unverbidnlich konfigurieren und anfragen: Opel Crossland-X

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