Beschlossen: Mehr Geld fürs E-Auto

Vertreter der Automobilimporteure und Klimaministerin Leonore Gewessler haben gemeinsam eine Erhöhung der Elektroförderung ab 1.7. beschlossen. Wir haben alle Details.
Stefan Novotny 29. Juni 2020
Der Sono Motors Sion beim Powersharing
© Sono Motors

Seit Jahren wird der Kauf von Elektroautos und Ladestationen vom Staat gefördern. Der große Schwung an neu gekauften Elektroautos ist noch ausgeblieben. Für die Klimaziele, die sich Österreich vorgenommen hat, wäre es wichtig, mehr Elektroautos auf die Straßen zu bringen und Verbrenner somit zu verdrängen.

Um die Menschen zum Kauf von Elektroautos zu bewegen, wurde eine empfindliche Erhöhung der bisherigen Förderprämien beschlossen. Ab 1. Juli 2020 erhält man, wenn man ein neues Elektroauto kauft, eine Prämie von 5.000 Euro. Bisher lag sie bei 3.000 Euro. Auch die Installation von Ladestationen im Eigenheim wird nun mehr gefördert. Statt der bisherigen 200 Euro bekommt man nun 600 Euro Zuschuss.

Alle Elektroförderungen auf einen Blick

Überblick: Elektroförderung in Österreich
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Elektroauto 3.000 Euro 5.000 Euro
Elektromotorrad 1.000 Euro 1.200 Euro
Elektroroller 700 Euro 800 Euro
Heimladestation 200 Euro 600 Euro

Die Vertreter der Automobilimporteure begrüßen die Erhöhung der Elektroförderung. Dennoch betont man, dass es sich hierbei um keine Covid-19 Hilfe handelt. Hier wünscht sich Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, noch ein weiteres Förderungsprogramm. Bei Ministerin Leonore Gewessler stieß diese Bitte bis jetzt auf taube Ohren.

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) hingegen kritisierte, dass die Maßnahmen, die nur die Förderbeiträge erhöhen, zu wenig sind. Sie fordern eine Reduzierung der Begünstigung des Diesels und die Abschaffung von steuerlichen Vorteilen bei Verbrennern als Firmenwagen. Nur so kann eine Verkehrswende gelingen, meint der VCÖ.
 

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