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Opel Astra Sports Tourer Test

Opel Astra Sports Tourer Test

Seit einiger Zeit ist der neue Opel Astra Sports Tourer in Österreich zu haben. Der Vorgänger litt unter Gewichtsproblemen und mäßigem Platzangebot im Innenraum. Beim Neuen soll das alles besser sein. Ob das so ist, verraten wir dir in unserem Test.

Text: Max Melamed

Erster Eindruck



Flott steht er vor uns, der neue Astra ST. Die Onyx-Schwarz Zweischicht-Metallic Lackierung betont die neu gefundene Dynamik des Astra ST. Vorbei sind die Zeiten des pummelig wirkenden Vorgängers. Eine stark ausgeprägte Kante, die sich über die gesamte Seite zieht, und eine wesentlich schärfer gezeichnete Front fallen uns besonders stark auf. Der neue Sports Tourer vermittelt uns schon im Stand, dass er wesentlich agiler als sein Vorgänger sein will. Die optionalen 18 Zoll „Supreme“ Alufelgen und die Matirx-LED-Scheinwerfer runden den dynamischen Eindruck ab.



Im Innenraum fällt uns als erstes das aufgeräumte Armaturenbrett und die gute Verarbeitung des Cockpits auf. Innerhalb von wenigen Augenblicken sind alle wichtigen Knöpfe lokalisiert und deren Funktionen verinnerlicht. Knopfchaos wie beim Vorgänger? Fehlanzeige! Die Bedienung des acht Zoll großen Multimediasystems geht super einfach von der Hand und die Reaktionszeiten des Touchscreen auf Eingaben sind sensationell. So flott haben wir das bisher nur in einem Tesla Model S erlebt, dass das bekanntlich ein paar Euro mehr kostet, ist kein Geheimnis.



Negativ fiel uns auf, dass das in der Mittelkonsole vermutete Ablagefach sich als Deckel des Sicherungskasten herausstellte. Warum er sich an dieser Stelle befindet ist völlig unverständlich. Verschenkter Stauraum für Sonnenbrille & Co.



Die Verarbeitungsqualität im Innenraum lässt hingegen keine Wünsche offen. Softtouch-Kunststoff und Klavierlack dominieren die prominenten Oberflächen und lassen den Sports Tourer glatt eine Fahrzeugklasse teurer wirken. Nur an der Unterseite der Türen und weniger gut sichtbaren Flächen findet man Hartplastik. Das tut dem guten Gesamteindruck vom Innenraum aber keinen Abbruch.



Fahren macht wieder Spaß

Der alte Astra Sports Tourer war, höflich gesagt, etwas beleibter. Das hatte zur Folge, dass der Fahrspaß auch mit stärkeren Motoren zumeist auf der Strecke blieb und der Verbrauch dem der Konkurrenz nicht ebenbürtig war. Im neuen Sports Tourer ist das um Welten besser. Bis zu 200 Kilogramm hat der Neue weniger Gewicht als sein Vorgänger. Der in unserem Testwagen verbaute 1,6 Liter CDTI-Motor macht mit der neu gefundenen Leichtigkeit richtig Spaß. Die 136 PS und 320 Nm sorgen jederzeit für ausreichend Vortrieb. Ob Überholmanöver auf der Landstraße, ein steiler Anstieg oder schwer beladen, der Astra Sports Tourer bewältigt alle Aufgaben mit Bravour und ist dabei auch sehr sparsam. Mehr als 5,0 Liter Durchschnittsverbrauch haben wir in unserer Testphase nicht geschafft. Dabei ist der CDTI-Motor erstaunlich leise. Opel nennt das „Flüsterdiesel“. Damit läuft der Astra ST fast so ruhig wie ein Selbstzünder. Das ist eine coole Sache und ein ordentliches Plus an Komfort.

Technikhighlights wohin man schaut

„Ärgert die Oberklasse“ ist der Werbeslogan für den neuen Astra ST. Dem können wir nur zustimmen. Unser Testwagen steckt voller genialer Technikhighlights. Matrix-LED-Scheinwerfer, Opel OnStar und sensorgesteuerter Heckklappe sind die drei Features, die bei uns den größten Eindruck hinterlassen haben.

Die Matrix-LED-Scheinwerfer sorgen für eine nie dagewesene Ausleuchtung in der Nacht. Besonders auf unbeleuchteten Landstraßen und Autobahnen haben wir das Plus an Sichtweite und Ausleuchtung der Umgebung sehr geschätzt. Außerdem blenden die Scheinwerfer automatisch so ab, dass der Gegenverkehr nicht geblendet wird. 1.350 Euro verlangt Opel für die Matrix-LED-Lichter. Ein, wie wir finden, sehr fairer Preis für ein Feature, das die Verkehrssicherheit enorm erhöht. Einziger Wehrmutstropfen ist die aktuell längere Lieferzeit, wenn man sich für dieses Scheinwerferpacket entscheidet.



Mit OnStar wird der Astra ST um viele Features erweitert. Automatische Unfallhilfe, WLAN Hotspot, Smartphone App, Diebstahl Notfallservice, Fahrzeug Diagnose und automatische Zieleingabe lauten diese. Ob man das immer braucht ist natürlich jedem selbst überlassen. Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß damit.

Das dritte Highlight, das es uns schwer angetan hat, ist die sensorgesteuerte elektrische Heckklappe in Verbindung mit dem Keyless-Entry-System. Sobald man mit dem Fuß unterhalb des Kofferraums „vorbeiwischt“ öffnet sich die Heckklappe automatisch. Besonders praktisch, wenn man gerade beide Hände voll hat und weder nach dem Autoschlüssel stirdeln kann, noch sich die Finger am Kofferraumgriff schmutzig machen will. Wie einfach das geht siehst du im Video.



Den Kofferraum selber wollen wir auch noch erwähnen. Zusätzlich zur sensorgesteuerten Heckklappe sind uns die sehr niedrige Ladekante und die praktischen Hebel zum Entriegeln der Rückbank positiv aufgefallen. Auch das Ladevolumen kann sich sehen lassen. Bis zu 1630L Ladevolumen stehen zur Verfügung.

Fazit

Opel hat beim neuen Astra Sports Tourer nichts dem Zufall überlassen. Radikal abgespeckt, neue Motoren und Technik aus der Oberklasse machen den Sports Tourer zu einem sehr guten Kompaktkombi ohne echte Schwächen. Und auch der Preis stimmt. Unser Testwagen mit Dynamic Ausstattung und einer mächtigen Liste an Extras war mit € 32.620 Listenpreis günstiger, als alle seine Konkurrenten bei gleichwertiger Ausstattung. Gut gemacht Opel, weiter so!



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