Renault Captur im Test

Der kleine Franzose fühlt sich in der Stadt wohl und macht am Land auch ohne Allradantrieb eine gute Figur. Wir bitten den Renault Captur zum Dauertest!
25. April 2016

Freundlich kommt er daher, der 4,1 Meter lange Renault Captur: Mit kompakten Außenmaßen, höher gelegter Karosserie und einem netten G’schau. Die kalten Monate hat der Motorblock-Dauertester tadellos überstanden, auch ohne Allradantrieb. 

Denn auch wenn der Captur so aussieht, als gäbe es ihn auch als Allradmodell, haben sich die Techniker bei ihrem kleinen Crossover für den sparsameren Frontantrieb entschieden. Generell wird viel Wert auf Sparsamkeit gelegt: Der Spritspar-Monitor „Tour Report“ zeichnet genau auf, wie effizient Gangwechsel, Beschleunigung und Bremsen durchgeführt werden. Das Börserl dankt es: Trotz des spritzigen 110 PS Dieselmotors liegt der Durchschnittsverbrauch nach drei Monaten bei 5,0 Litern auf 100 Kilometern. Serienmäßig mit beheizbaren Vordersitzen, Leder-Alcantara-Bezügen, Klimaautomatik, Navigationssystem mit sieben Zoll Touchscreen oder berühungslosem Zugangs- und Startsystem begeistert die höchste Ausstattungsvariante „Hypnotic“ unseres Dauertesters die Insassen mit allem, was das Herz begehrt. Praktisch: Das Schlüsselsystem in Form einer Kreditkarte sperrt den Captur automatisch zu, sobald man sich damit vom Fahrzeug entfernt und keine Hände frei hat. 

Umgekehrt gehört beim Aufschließen die Suche nach dem Schlüssel ebenfalls der Vergangenheit an, einfach die kleinen Tasten an Kofferraum und Türgriff betätigen und schon ist man drin im geräumigen Innenraum, der bis zu fünf Personen Platz bietet. Nur das Gepäck muss eher kompakt gehalten werden, je nach Sitzkonfiguration fasst der Laderaum zwischen 377 und 1.235 Liter. Unser Renault Captur wird von der stärksten Dieselversion angetrieben. 110 PS und antrittstarke 260 Nm aus einem 1,5 Liter Vierzylinder sorgen im 1.265 Kilogramm leichten Franzosen für wieselflinken Fahrspaß. Von null auf 100 km/h vergehen in 11,4 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit ist bei 182 km/h erreicht, Werte die sich auf der Straße viel schneller anfühlen.

Dank einer tadellosen Rundumsicht und der erhöhten Sitzposition gestaltet sich die Fahrt äußerst sicher. Das Fahrwerk ist gerade weich genug ausgelegt, um Schlaglöcher zu „schlucken“ und dennoch hart genug, um Kurven ohne viel Wanken fahren zu können. Der stärkste Selbstzünder ist ausschließlich mit einem knackigen Sechsgangs-Schaltgetriebe erhältlich, wer lieber automatisch via EDC Doppelkupplungsgetriebe unterwegs sein will, greift entweder zum 90 PS Diesel oder zum 120 PS Benziner. Den Einstieg bildet aber der 90 PS-Benziner mit 17.000 Euro. Unsere Version startet zwar bei 25.300 Euro, dafür sitzt man aber in einem komplett ausgestatteten Renault Captur, in dem alle Wünsche erfüllt werden.

Derweil geht es uns also gut mit dem Renault Captur. Über kleine Details wie die etwas umständlichen weil kleinen Bedienelemente am Touchscreen oder der versteckte Tempomatregler können das freundliche Wesen des französischen Crossover keineswegs trüben. Gerade eben wurde er dank Sommerreifen fit für die warme Jahreszeit gemacht.

Ob er zur Berghütte eine ebenso gute Figur macht wie in der Stadt, werden wir in den nächsten Monaten sehen. Wer jetzt Lust auf den Renault Captur bekommen hat kann diesen bei uns ab € 14.578 kostenlos und unverbindlich anfragen. 

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