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Pariser Autosalon 2016 - E-Revolution in Paris

Pariser Autosalon 2016 - E-Revolution in Paris

In den letzten Monaten scheint es ruhig geworden zu sein in der Welt des Automobils – doch die Ruhe täuscht. Denn der Sturm auf die Verbrenner hat gerade in Paris begonnen. Ganz nach dem Motto „alle Wege führen zum Strom“ zeigen vom 01. – 16. Oktober die internationalen Automobilhersteller beim traditionellen Pariser Autosalon klar und deutlich wo ihr Fokus liegt: Elektromobilität. Dabei sorgen in der Stadt an der Seine vor allem zwei e-mobile Weltpremieren führ Aufruhr - wir zeigen Ihnen welche.

Elektro für alle

In Paris ist es endlich soweit: Opel bringt mit dem Ampera-e ein Elektroauto auf den europäischen Markt, das mehr als 490 Kilometer Reichweite nach NEFZ haben soll. Technisch ist der Ampera-e eng mit dem Chevrolet Bolt verwandt. Das fünfsitzige E-Auto trägt seine 60-kWh-Akku unterflur und hat (anders als der BMW i3 zB) einen Frontantrieb. Dadurch erhält der Kofferraum ein Kompaktklasse-Format – laut Opel rund 381 Liter. Marktstart in Europa ist Sommer 2017.

AMPERA-E VIDEO

Heimspiel für Renault

Ein wahres Heimspiel wird der Pariser Autosalon für Renault - auch in Sachen Elektroautos. Denn der französische Automobilkonzern hat beim Autosalon mit der E-Studie Renault TREZOR nicht nur eine ein neues Elektroauto vorgestellt, sondern mit den neu entwickelten Z.E. 40 Batterien die vollelektrische Reichweite des Renault Zoe auf 400km erhöht. Möglich macht diese Reichweitensteigerung eine neue Lithium-Ionen-Batterie mit höherer Energiedichte. Der Renault ZOE Life Z.E. 40 ist ab sofort zu Preisen ab 24.390,00 Euro bestellbar, die ersten Auslieferungen erfolgen im Dezember. Der Einstiegspreis für den Renault ZOE R90 (mit 22 kWh Batterie) beträgt 21.890,00 Euro.



Der Strom fließt wieder – ab 2020

Auch VW will ein Elektroauto auf den Markt bringen, das mit einer Ladung bis zu 600 Kilometer schaffen soll. In Paris wird die Studie nun erstmals vorgestellt - erste Infos und Bilder haben die Wolfsburger aber bereits vorab veröffentlicht. Die Serienversion der Paris-Studie wird aber nicht vor 2020 auf den Markt kommen. Denn nach Wolfsburger Lesart soll aus dem futuristischen Schaustück VW I.D. so etwas wie der Golf der Generation E werden – ein Elektroauto, so massentauglich wie damals der Käfer oder heute der Golf. Den Schlüssel dazu liefert der Modulare Elektrizitätsbaukasten MEB, den die Niedersachsen zum neuen Standard ihrer Entwicklung machen wollen.



Neue Daimler E-Marke

Mercedes hat in Paris einen elektrischen Prototypen auf Basis des GLC sowie die neue E-Submarke EQ präsentiert. Für Daimler ist es eine Zeitenwende: Denn mit dem E-SUV präsentiert der Stuttgarter Konzern den Vorboten für eine neue rein elektrisch betriebene Produktfamilie.



Mehr Fotos vom Pariser Autosalon finden Sie hier.