Wie der neue Suzuki Jimny Land und Stadt erobern will

UPDATE - Der Suzuki Jimny kommt in der 4. Generation nach Österreich. Und die hat es in sich. Suzuki setzt neue Maßstäbe beim Offroad Profi. Marktstart für Österreich: 4. Oktober 2018.
Stefan Novotny 25. September 2018

Lesezeit: 3 Minuten

Der Suzuki Jimny kommt in der 4. Generation im Oktober 2018 nach Österreich.
© SUZUKI AUSTRIA

1968:

  • Der SK Rapid wurde Meister.
  • Robert F. Kennedy wurde ermordet.
  • Die Band Deep Purple wurde gegründet.
  • Österreich musste mit einer großen Flüchtlingswelle aufgrund des Prager Frühlings zurecht kommen.
  • Die 1968er Bewegung entsteht und revolutioniert eine ganze Generation.

 

In einem einzigen Jahr ist jede Menge passiert. Aber eine weitere Sache darf man nicht vergessen: In Japan setzt sich die erste Generation des Suzuki Jimny in Bewegung. Der Beginn einer Erfolgsgeschichte.


Er wird als 3-türiger Kleinwagen für Offroad-Spezialisten, aber auch für urbane Menschen in Szene gesetzt. Das klingt nach einem großen Spagat, den Suzuki hier leisten muss. Ob man sich hier nicht zuviel vorgenommen hat?


Die kleine Mercedes G-Klasse?

Es ist unbestritten, dass der neue Suzuki Jimny eine gewisse Ähnlichkeit zur Mercedes G-Klasse aufweist. Das macht gar nichts. Die G-Klasse von Mercedes zählt schon seit Jahrzehnten zu den Offroadspezialisten in der Autobranche. Suzuki will für den Jimny einen ähnlichen Ruf erreichen. Auch wenn das Design eine gewisse Ähnlichkeit aufweist, handelt es sich dabei auf gar keinen Fall um eine Kopie.

Die Karosserie als Ganzes wurde kantiger und quadratischer. Bei der Frontansicht stechen die runden Frontscheinwerfer mit den kleine Blinkern hervor, die ebenso eine runde Form haben. In der Mitte des Kühlergrills, mit senkrechten Rechtecken als Lüftungsdurchlässe, prangert das altbekannte Suzuki-S. Darunter, außen auf der Stoßstange platziert, findet man die Nebelscheinwerfer - ebenfalls rund. Die Runden Lichter stellen einen sehr guten Kontrast zu der kantigen Karosserie dar. Hinter fällt vor allem der Ersatzreifen auf. In der Mitte des Hecks ist er montiert, die Rücklichter befinden sich alle auf der hinteren Stoßstange.

Die Kofferraumtür lässt sich seitlich öffnen, zum Unterschied zu den meisten anderen Automodellen. Die A-Säulen fallen um einiges flacher ab, als die der Vorgänger. Das hat zur Folge, dass die Fenster steiler und größer wurden. Der Fahrer oder die Fahrerin sollte dadurch über genügend Übersicht im Straßenverkehr verfügen.

Im Inneren steht schwarzes Interieur im Vordergrund. Auf farbige Akzente wurde nahezu komplett verzichtet - aus Rücksicht zu Fahrer oder der Fahrerin. Man soll sich im Cockpit ganz auf die Fahrt konzentrieren können. Bei den verarbeiteten Materialien wurde voll und ganz auf ein gutes Offroad-Feeling Rücksicht genommen. Es wurden oft aufgeraute Materialien verwendet, um Abnutzungserscheinungen vorzubeugen. Gerade im Offroadbetrieb ist es unvermeidlich, dass kein Dreck ins Cockpit kommt. Außerdem können alle Bedienelemente problemlos mit Handschuhen gesteuert werden. Für urbane Menschen ist das vor allem im Winter ein Pluspunkt. Der Schalthebel wurde ebenfalls neu konzipiert. Schaltwege werden kürzer und Vibrationen vermieden.

Der neue Suzuki Jimny startet am 4. Oktober in Österreich und ist ab 17.990 Euro erhältlich.
© SUZUKI AUSTRIA

Erstmals Verkehrsschilderkennung

Als Motor wurde im neuen Suzuki Jimny ein komplett neuer 1,5-Liter Benzinmotor verbaut. Er ist in 2-facher Ausführung zu bekommen.

  • 1.5-Liter Benzinmotor mit 102 PS und 5-Gang Schaltgetriebe
  • 1.5-Liter Benzinmotor mit 102 PS und 4-Gang Automatikgetriebe

Ein Modell mit Offroad Ambitionen muss im Jahr 2018 auch auf Sicherheit großen Wert legen, um bestehen zu können. Serienmäßig enthalten ist das DSBS (Dual Sensor Brake Support). Hierbei handelt es sich um einen Dual-Sensor-gestützte aktive Bremsunterstützung und um einen Notbremsassistenten. Es werden Gefahren erkannt und Unfälle vermieden. Dank der DSBS Kamera werden auch Verkehrsschilder erkannt und am Multifunktionsdisplay angezeigt. Diese Technologie kommt hiermit erstmals bei der Marke Suzuki zum Einsatz. Bergan- und Abfahrhilfe sind auch in Tiefgaragen gern gesehene Unterstützer.

Auch sonst besticht der neue Suzuki Jimny mit sinnvollen Neuerungen. das Ladevolumen beträgt nun 377 Liter, das sind um 53 Liter mehr als beim Vorgänger.

Jimny schon ab 17.990 Euro

Der neue Suzuki Jimny startet bei 17.990 Euro. Zur Markteinführung stehen die Ausstattungsvarianten "pure", "clear" und "flash" zur Wahl. Alle Versionen verfügen serienmäßig über den Suzuki Allgrip Pro Allradantrieb, der den Mini-Geländewagen auf jeden Untergrund fahrbar macht. Auch neu sind zwei Farbvarianten: "Kinetc Yellow" (siehe Fotos), für ein Fahrerlebnis, mit dem man nicht zu übersehen ist, und "Jungle Green", das das klassische Tarnfarbenfeeling mit sich bringt.

Der Managing Director von SUZUKI Austria ist von den Fähigkeiten des kleinen Allradlers überzeugt: “Mit dem neuen SUZUKI JIMNY bringen wir einen modernen, zukunftsweisenden Offroader auf den Markt. Er ist der unschlagbare Star unter den Geländewagen, der die Erfolgsära seiner Vorgänger fortsetzen wird.”

Die Markteinführung wird am 4. Oktober 2018 stattfinden.

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