Premiumautos am Autosalon in Genf (Teil 3)

29. März 2019
Auch wenn die Messe nun schon mehr als eine Woche vorbei ist, hat sie Eindruck hinterlassen. Vor allem die Sport- und Luxusautos waren schön anzusehen. Und genau auf diese Autos werden wir jetzt einen Blick werfen.
Stefan Novotny

Mercedes

Mercedes gab die DTM - also die Deutsche Tourenwagen-Masters - 2018 auf und startet ab der Saison 2019/2020 in der Formel E. In Genf war das Rennauto dazu zu sehen. Die Elektroautos von Mercedes tragen alle “EQ” im Namen und dieser Schriftzug findet sich auch beim Mercedes Formel E Auto an jeder Seite wieder.
Der Luxuswagen Maybach S 650, feierte bereits im letzten Jahr in Genf Weltpremiere, dieses Jahr war er mindestens genauso hübsch anzusehen. Der Preis startet bei beeindruckenden 266.030 Euro.

Mansory

Auch sehenswert waren die von Mansory getunten Modelle wie das S-Klasse AMG Cabrio. Auffällig ist es in dieser türkisen Farbe auf jeden Fall, auch wenn sich die Meinungen dazu unterscheiden. Statt dem Mercedes Stern ist das Mansory “M” am Kühlergrill zu finden. Eine getunte Version des Lamborghini Urus SUV war ebenfalls zu sehen. Die Aerodynamik wurde komplett überarbeitet und für die Karosserie wurde fast ausschließlich Karbon verwendet.

BMW

Nicht weit davon entfernt war der Stand von BMW. Die bayerische Marke ist bereits in der Formel E unterwegs. Das erste Rennen der aktuellen Saison konnte das  BMW i Andretti Motorsport Team sogar gewinnen.
Den BMW 8er Night Sky konnten wir schon im ersten Teil des Rundgangs bewundern. Aber weil es ein ganz besonders schickes Modell ist, zeigen wir es hier nochmals. Es ist ein 530 PS starkes Einzelstück, das zum 25. Geburtstag von BMW Individual gefertigt wurde.

Kienle

Ein Stück Geschichte brachten die Autotechniker “Kienle” auf den Autosalon nach Genf. Diese zeigten Mercedes-Benz Klassiker schön restauriert. So war zum Beispiel der Mercedes SLR Stirling Moss aus dem Jahr 2009 zu sehen. Ebenso das Cabrio Mercedes 300 S, das 1951 am Automobilsalon in Paris Weltpremiere feierte. Auch dessen Nachfolgemodell, der Mercedes-Benz | 300 | SL Roadster wurde gezeigt.

Italdesign

Ebenfalls interessant war der auf Performance-getrimmte Nissan GT-R50 by Italdesign. Der Preis dieses Autos liegt bei 990.000 Euro und es wird nur 50 Stück  geben. Die Auslieferung startet 2020.

Koenigsegg

Die Marke Koenigsegg darf am Autosalon in Genf natürlich nicht fehlen. Der Koenigsegg CCR stand im auffallenden Orange auf der Messe. Der CCR wurde zwischen 2004 und 2006 gefertigt. Kurze Zeit war er mit einer Spitzengeschwindigkeit von 387, km/h sogar das schnellste straßenzugelassene Auto der Welt.
Eindruck machte auch der Koenigsegg Jesko. Dieser feierte zugleich Weltpremiere am Autosalon in Genf. Eingebaut hat er einen 5 Liter V8 Twin Turbo. Das Auto ist übrigens nach Jesko von Koenigsegg benannt, dem Vater vom CEO und Gründer der Marke.
Nur 80 Exemplare gibt es vom Koenigsegg Regera. Regera heißt übrigens “regieren” auf schwedisch. Von 0 auf 200 km/ kommt er in 6,6 Sekunden. Im Koenigsegg Regera sind Elektromotoren verbaut und die kombinierte Gesamtleistung kommt auf beeindruckende 1509 PS. Die rein elektrische Reichweite beträgt 50 Kilometer.

Lamborghini

Die meisten Besucherinnen und Besucher blieben auch vor dem Lamborghini Aventador SVJ Roadster stehen. Dieses Auto ist auf 800 Exemplare limitiert und feierte in Genf Weltpremiere.
Neben dem Roadster konnte man auch noch den Lamborghini Aventador SVJ sehen, der im August 2018 präsentiert wurde und den Rundenrekord auf der Nordschleife hält. Fun-fact: Die Polizei in Dubai verwendet übrigens einen Aventador als Einsatzfahrzeug.
Mittlerweile hat schon fast jede Marke ihr SUV. Auch Lamborghini. Der Urus durfte aus diesem Grund auch nicht fehlen.

Bugatti

Bugatti stellt vor allem ein Modell in den Mittelpunkt. Denn Bugatti feierte Weltpremiere mit dem La Voiture Noire. Übersetzt heißt der Name einfach “Das schwarze Auto”. Dieses Auto gibt es auf der ganzen Welt nur einmal. Und dieses Exemplar wurde schon verkauft. Der Käufer bleibt anonym, 11 Millionen Euro soll er bezahlt haben.

Pagani

Auch beim Pagani Huayra Roadster ging man nicht einfach vorbei. Er wurde erstmals 2017 in Genf vorgestellt, zählt aber nach wie vor zu den Blickfängen der Messe. 764 PS Leistung und 1.000 Newtonmeter Drehmoment sorgen in Kombination mit einem elektronisch gesteuerten Sperrdifferenzial für den perfekten Antrieb.

Piech

Piech präsentierte das allererste Auto der Marke. Es handelt sich dabei um einen rein elektrisch betriebenen Sportwagen. Hinter der Marke steht niemand geringer als Anton Piech, Sohn des ehemaligen VW Chefs Ferdinand Piech und Urenkel von Ferdinand Porsche. Die Reichweite soll 500 Kilometer betragen. Piech Mark Zero heißt das Modell. Eine gewissen Ähnlichkeit zu Porsche lässt sich nicht abstreiten.

Aston Martin

Auch Aston Martin ließ es sich nicht nehmen, ihre Modellrange am Autosalon in Genf zu präsentieren. Der AM-RB 003 ist der dritte Hypersportwagen der Marke. Übrigens: Das Auto für den neuen James Bond Film kommt auch von Aston Martin und wird erstmals ein reines Elektroauto sein.

Ferrari und Maserati

Ferrari ließ sich in Genf auch nicht missen. Wir sehen hier den 812 Superfast.

Gleich daneben zeigte Maserati den Levante, ein Luxus SUV.
Die übrigen Modelle aus der Modellpalette der Marke waren ebenfalls zu sehen. Neben dem Maserati Levante wurde auch der Ghibli GranLusso gezeigt, die Luxusvariante des Modells.

Rolls Royce

Rolls Royce zeigte die komplette Modellrange. Der neue Phantom stach aus der Masse hervor.
Aber auch der Ghost und der Dawn war zu sehen.
Die britische Luxusmarke zeigte auch ihr Luxus SUV, den Cullinan - das teuerste SUV der Welt. Im Cullinan ist ein V12-Ottomotor verbaut. Die Leistung liegt bei 571 PS und die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 250 km/h. Von 0 auf 100 km/h braucht er 5,2 Sekunden. Eine beachtliche Leistung, wenn man das Gewicht von 2.660 Kilogramm berücksichtigt.

Das war der Autosalon in Genf 2019. Teil 1 und Teil 2 unseres Rundgangs findet ihr in der Videobeschreibung verlinkt. Wie hat euch der Autosalon in Genf gefallen?
Über eure Meinung freuen wir uns wie immer in den Kommentaren.
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