MINI Countryman John Cooper Works im Test

Ein MINI im SUV Format - vor ein paar Jahren noch undenkbar, mittlerweile ganz normal und optisch auch richtig ansprechend. Wie sich die stärkste Variante, der Countryman John Cooper Works, fährt und wieviel MINI noch in ihm steckt, haben wir getestet.
01. März 2018

Text & Bild: Max Melamed

Dass Automarken mittlerweile für jeden Typ Autofahrer ein Modell im Portfolio haben (wollen), ist ja nichts neues. So auch bei MINI, wo es, neben dem klassischen dreitürigen Cooper, seit längerem auch schon einen fünftürigen Cooper, den Clubman, den Countryman und das Cabrio gibt.

Der Countryman befindet sich mittlerweile in seiner zweiten Generation und ist bei uns nicht zum ersten mal im Testlabor, haben wir doch schon den Countryman Cooper S vor etwas mehr als einem Jahr getestet. Wir wollen also gar nicht zu sehr darauf eingehen, was er alles kann, denn er kann dank Vollausstattung praktisch alles. Wir überprüfen eher, wieviel John Cooper im SUV-MINI noch zu finden ist. Wie rabiat ist er, bzw. ist er das überhaupt noch und für wen könnte er der “Richtige” sein?

Zuerst zur Frage der Rabiatheit. Fehlanzeige. Aber das muss nichts schlechtes sein. Wer hart, laut(er) und schnell(er) will, der soll bitte zum Cooper JCW oder Cabrio JCW greifen. Diese verkörpern, wie wir auch schon getestet haben (siehe hier), den ursprünglichen Charakter eines John Cooper Works MINIs am besten. Der Countryman JCW ist sozusagen die erwachsene Variante eines Cooper John Cooper Works. Oder anders gesagt, der perfekte JCW für ehemalige Besitzer des ersten MINI Cooper JCW, die jetzt wieder das JCW-Gefühl aus vergangenen Tagen spüren wollen, dabei aber lieber hoch sitzen und nicht bei jeder Bodenwelle einen Beckenbruch erleiden wollen.

Einfacher gesagt, der erwachsenste MINI mit JCW Emblem ever. Die Frage, für wen er der Richtige ist, muss aber noch beantwortet werden. Wie oben schon erwähnt, ist er sicher eine Alternative für MINI JCW Fahrer der ersten Stunde, die jetzt nach JCW Feeling mit mehr Komfort suchen. Aber nicht nur. Wirft man einen Blick auf den Kofferraum und betrachtet die Beinfreiheit in Reihe zwei, fällt auf, dass hier vier Personen plus Gepäck ganz gut Platz haben. Familientauglich? Auf jeden Fall. Braucht man mehr Platz, kann jederzeit auch noch eine Dachbox montiert werden. Und ein bissi im “Dreck” spielen kann man dank ordentlicher Bodenfreiheit und Allradantrieb auch. Nobelförster, wie wär’s?

FAZIT MINI COUNTRYMAN JOHN COOPER WORKS

Der komfortabelste MINI John Cooper Works überzeugt. Nicht immer muss es hart hergehen. Er kann Spaß machen und durch Kurven geworfen werden, aber genauso ein angenehmer Reisebegleiter auf der Langstrecke sein und vier Personen transportieren. Wer bereit ist, den hohen Preis für die Vollausstattung zu zahlen, wird viel Freude mit dem größten JCW haben.

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