Formel E: Die Zukunft des Motorsports

14. Dezember 2018
Seit 2014 gibt es die Formel E. Anfangs belächelt, steigen seit einiger Zeit immer mehr große Automobilhersteller in die Rennserie ein. Wir haben einen genauen Blick auf die Formel E geworfen und was sie besonders macht.
Stefan Novotny
DS Automobiles
Hier finden Sie alle Infos zur neuen Formel E Saison.

Bei der Formel E handelt es sich um eine rein elektrische Rennserie der FIA. Die wohl berühmteste Rennserie der FIA ist die Formel 1. Doch auch die Formel E gewinnt von Jahr zu Jahr mehr Fans. Das besondere: In dieser Rennserie kommen nur Autos mit Elektromotoren zum Einsatz. Wenn etwas qualmt, dann die Reifen. Das hört man auch. Laute Motorengeräusche wird man in der Formel E nicht finden. Stattdessen fahren die Autos mit futuristischem Sound, den man vom WARP-Antrieb der Enterprise kennt, durch die Stadt.

Die neue Saison startet kommendes Wochenende und für Spannung ist gesorgt. Ein völlig neues Reglement krempelt die Formel E ordentlich um. Erstmals muss während eines Rennens das Auto nicht mehr gewechselt werden – neuer Akkus sei Dank.
Unter den Teams befinden sich klingende Namen wie Jaguar, BMW, Audi und Nissan. Ab dem nächsten Jahr wird auch Porsche an den Start gehen.
Wo große Hersteller starten sind auch zumeist gute Fahrer am Start. Sieht man sich die Fahrerliste der Formel E an, findet man ehemalige Formel 1 Fahrer wie zum Beispiel Nelson Piquet Jr. und Sebastian Buemi sowie viele weitere bekannte Namen aus dem Langstrecken-Rennsport und diversen Tourenwagenserien.

 

BMW Group
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Womit fährt die Formula E?

Seit ihrem Start 2014 gibt es in der Formel E ein Einheitschassis. Nachdem im ersten Jahr alle Fahrzeuge identisch sein mussten, wurde es den teilnehmenden Teams ab dem zweiten Jahr erlaubt Veränderungen vorzunehmen. So dürfen seitdem E-Motor, Inverter, Getriebe und die Hinterradaufhängung frei entwickelt werden.

In der diesjährigen Saison kommt erstmals die 2. Generation der Rennwagen, genannt Gen2, zum Einsatz.

Das sind die wichtigsten Neuerungen am Auto:

  • Neuer Akku von McLaren Applied Technologies (52 kWh)
  • Maximale Leistung 250 kW statt 200 kW
  • aktives statt klassisches Bremssystem
  • die Autos werden um 8 Kilogramm schwerer (888 kg)

Vor dieser Saison mussten die Fahrer bei der Hälfte des Rennens Auto wechseln, da der Akku nicht die ganze Distanz gehalten hat. Ab der Saison 18/19 wird dieses Problem aber auch passé sein, denn mit der neuen Batterie von McLaren Applied Technologies steht mit einem Schlag doppelt soviel Kapazität zur Verfügung.

Was bedeutet das alle in Zahlen?

  • 225 km/h Top-Speed (abgeregelt)
  • 2,9 Sek auf 100 km/h
  • 272 PS Maximalleistung im Qualifying
  • 245 PS Maximalleistung im Rennen
  • Bis zu 1,75 G Längsbeschleunigung in Kurven
Porsche Holding
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Die Besonderheiten der Formel E

Aber nicht nur das Antriebskonzept ist einzigartig in der Formel E. Sämtliche Rennen finden auf Stadtkursen rund um den Globus statt. Das heißt, dass Fahrfehler sofort bestraft werden, Zuschauer sind richtig nah dran und es ist permanent für Action gesorgt. Leider gibt es aktuell keine Pläne für ein Rennen in einer österreichischen Stadt. Wer also ein Rennen live sehen will, muss nach Berlin, Paris, Rom oder Zürich. Das sind die aktuell am nächsten gelegenen Rennstrecken. Aber auch Formel 1 Klassiker wie Monaco finden sich im Formel E Rennkalender wieder.

Neue Saison startet in Saudi-Arabien

Am 15. Dezember ist es soweit. Das erste Rennen nach einer fünfmonatigen Sommerpause geht über die Bühne. Die neue Saison kann starten. Mit dabei sind, wie weiter oben erwähnt, einige technische Neuerungen. Als Fahrer treten unter anderem die ehemaligen Formel 1-Fahrer Felippe Massa und Stoffel Vandoorne neu an. Auch der ehemalige DTM-Champion Gary Paffett wird in einem Cockpit Platz nehmen.

Der Fahrplan

Um 7:00 Uhr beginnt das erste Freie Training auf der historischen Strecke. Danach, um 09:05 gibt es ein zweites freies Training. Um 10:50 Uhr startet dann das Qualifying. Jeder Fahrer hat sechs Minuten Zeit, die schnellste Runde zählt. Unter den sechs schnellsten Fahrern wird dann um 11:35 Uhr die Superpole untereinander ausgemacht. Dabei starten die Fahrer hintereinander, der letzte der sechs schnellsten muss zuerst auf die Strecke. Wenn der erste Fahrer die Ziellinie erreicht und seine fliegende Runde startet, bekommt der Fünftschnellste die grüne Ampel und darf auf die Strecke. Der Verkehr auf der Strecke steigt konsequent an. Um 15 Uhr startet dann das Rennen. Es dauert 45 Minuten plus eine Runde. Wer danach als Erstes ins Ziel kommt, ist der Sieger des Saisonauftakts.
Wir sind gespannt und werden natürlich darüber berichten.

Nissan Presse
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Die Formel E Teams für die Saison 2018/2019

  • Audi Sport Abt Schaeffler Formula E Team
    • Daniel Abt
    • Lucas di Grassi
  • BMW i Andretti Motorsport
    • Antonio Felix da Costa
    • Alexander Sims
  • DS Automobiles Formula E Team
    • Jean-Eric Vergne
    • Andre Lotterer
  • Envision Virgin Racing
    • Sam Bird
    • Robin Frijns
  • Geox Dragon
    • Jose Maria Lopez
    • Maximilian Günther
  • HWA Racelab
    • Gary Paffet
    • Stoffel Vondoorne
  • Mahindra Racing
    • Jerome d’Ambrosio
    • Felix Rosenqvist
  • NIO Formula E Team
    • Oliver Turvey
    • Tom Dillmann
  • Nissan e.dams
    • Sebastian Buemi
    • Oliver Rowland
  • Panasonic Jaguar Racing
    • Nelson Piquet Jr.
    • Mitch Evans
  • Venturi Formula-E Team
    • Edoardo Mortara
    • Felipe Massa

Formel E Rennkalender für die Saison 2018/2019

  1. Diriyya / Saudi-Arabien - 15. Dezember 2018
  2. Marrakesch / Marokko - 12.01.2019
  3. Santiago / Chile - 26.01.2019
  4. Mexiko-Stadt / Mexiko - 16.02.2019
  5. Hongkong / Hongkong - 10.03.2019
  6. Sanya / China - 23.03.2019
  7. Rom / Italien - 13.04.2019
  8. Paris / Frankreich - 27.04.2019
  9. Monaco / Monaco - 11.05.2019
  10. Berlin / Deutschland - 25.05.2019
  11. Bern / Schweiz - 22.06.2019
  12. New York / USA - 13.07.2019
  13. New York / USA - 14.07.2019

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