Elektroautos erklärt: Alles über Reichweiten, Laden und Co.

Elektroautos scheinen die Zukunft zu sein. Jedes Jahr steigt die Zahl neuer Elektrofahrzeuge weiter und weiter. Infrastruktur wird ausgebaut, neue Modelle gibt es jedes Jahr. Wer den Trend verschlafen hat, sollte jetzt aufholen.
Marlene Dorn 12. August 2019
Quelle: Sono Motors

Die Zukunft der Mobilität

Elektroautos gelten neben Brennstoffzellenautos als Boten des Umweltschutzes. Der Grund dafür ist auch ganz einfach: Die Elektrofahrzeuge stoßen während des Fahrens kein einziges Gramm CO2 aus und sollen so zur Lösung des Umweltproblems beitragen, ohne dabei den Komfort des Fahrers und der Fahrerin maßgeblich zu beeinträchtigen. Klingt gut oder?

Die Motoren von Elektroautos sind komplett lautlos und sorgen dadurch für ein gutes Fahrgefühl. Wenn etwas zu hören ist, dann höchstens das Abrollgeräusch der Reifen auf den Straßen. Zudem sind Elektroautos typischerweise mit modernster Technologie ausgestattet, was sie besonders sicher, innovativ und zeitgemäß machen. Elektroautofahrer berichten außerdem oft von einem höheren Fahrspaß.

Außerdem müssen sie generell weniger gewartet werden als Autos mit typischen Verbrennungsmotoren. Denn der Verschleiß ist wesentlich geringer und die Autobatterie, die für Elektroautos verwendet wird, hat auch eine relativ hohe Lebensdauer. Etwa acht Jahre hält sie und kann danach auch noch problemlos ausgetauscht werden. Viele Autohersteller bieten auf die Batterie in den ersten fünf bis acht Jahren auch eine Garantie an.

Einen weiteren Bonus gibt es für eingefleischte Autofans: Obwohl die Meinung weitläufig ist, dass Elektroautos weniger Leistung bieten, können Elektroautos aus dem Stand um einiges schneller beschleunigen, als es Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren könnten. Und die Höchstleistung steigt ebenfalls stetig, so haben vereinzelte Hersteller schon Elektroautos mit über weit über 400 PS angekündigt. Zu diesen zählen beispielsweise BYTON, aber auch das Konzeptauto von Borgward mit 300 PS ist zumindest nicht zu verachten.

Und als ob all dies nicht schon genügend Gründe wären, ein Elektroauto in Betracht zu ziehen, gibt es zusätzlich jede Menge Vergünstigungen und Förderungen für Besitzer von Elektroautos. Beispielsweise entfällt die NoVA und der österreichische Staat vergibt Ankaufsprämien. Je nach Bundesland gibt es außerdem auch zusätzliche Förderungen. Alles dazu weiter unten.

Die Nachteile von Elektroautos

Zu sagen, es gibt keinen Haken an Elektroautos, wäre gelogen. Wie alles, haben auch Elektroautos ihre Vor- und Nachteile. Diese versprechen aber mit der Zeit geringer und geringer zu werden.

Reichweite

Eine der größten Herausforderungen momentan ist, die Reichweite von Elektroautos zu erhöhen. Es ist nämlich so: Genauso wie einem Verbrennungsmotor das Benzin ausgehen kann, reicht der geladene Strom eines Elektroautos nicht ewig. Allerdings ist die potenzielle Reichweite von Verbrennungsmotoren derzeit noch ungefähr doppelt so hoch wie die eines Elektroautos.

Die Reichweite eines Verbrennungsmotors kann bei über 1.000 Kilometer liegen, während Elektroautos auf maximal 600 Kilometer (laut Hersteller) kommen. Diese schwankt allerdings, je nach Verwendung von Elektronik im Auto und Außentemperatur.

Doch die Reichweite von Elektroautos erhöht sich ständig, sowohl durch verbesserte Technologien als auch größere Batterien. Hinzu kommt, dass die Durchschnittsstrecke eines Autofahrers oder einer Autofahrerin bei Weitem keine 600 Kilometer misst. Jährlich fahren Österreicher durchschnittlich 13.900 Kilometer, somit müsste man umgerechnet gerade mal ungefähr alle zwei Wochen aufladen, wenn man von 600 Kilometern Reichweite ausgeht. Bei einer geringeren Reichweite, wie 300 Kilometern, muss man so die Ladestation einmal pro Woche in Anspruch nehmen.

Infrastruktur

Allerdings hat das Netz der Ladestationen momentan noch Verbesserungsbedarf. Im Gegensatz zu Tankstellen, die man an jeder Ecke findet, sind Ladestationen für Elektroautos schwieriger zu finden und leichter zu übersehen. In Wien und größeren Städten ist es zwar kein Problem, E-Tankstellen an wichtigen Orten wie Shoppingscenter, Supermärkten und belebten Straßen zu finden, aber auf dem Land und in kleineren Städten kann es eine Herausforderung sein. 

Das Überraschende: Laut E-Tankstellenfinder.com gibt es in Österreich über 2.700 E-Tankstellen, das sind rund 1.400 mehr als es herkömmliche Tankstellen gibt. Allerdings ist es Fakt, dass die Nutzungsdauer einer E-Tankstelle wesentlich höher ist als die einer Tankstelle für Diesel oder Benzin. In Wien soll es bis 2020 1.000 Ladestationen geben.

Ladezeit

Wie lange genau geladen werden muss, hängt sowohl von dem Elektroauto als auch der Tankstelle ab. An einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose sind 14 Stunden Ladedauer nicht ungewöhnlich. 

Jedoch reduziert sich die Ladezeit auf durchschnittlich 2–4 Stunden, wenn man eine öffentliche Ladestation verwendet. Bei Schnellladestationen geht es dann, wie der Name schon sagt, noch einmal schneller. Hier dauert das Laden nur noch rund 30 Minuten. Die genauen Zeiten hängen jedoch von den Spezifikationen der Batterie ab.

Außerdem gibt es zusätzliche Hoffnung: Wissenschaftler haben bereits ein neues Speichersystem entwickelt, mit dem man dank "flüssiger Batterien" genauso schnell Strom tanken kann, wie Benzin oder Diesel.

Abgesehen von der Art der Tankstelle, wird die Ladezeit auch von der Kapazität der Batterie und der Ladetechnik des Elektroautos beeinflusst.

Derzeit gibt es mehrere Förderungen die den Bau von privaten und öffentlichen E-Tankstellen belohnen. Die Förderungen können sowohl von privaten Personen als auch Unternehmen in Anspruch genommen werden. Dies kombiniert mit der stetig ansteigenden Zahl an zugelassenen Elektrofahrzeugen, macht es sehr wahrscheinlich, dass der Zugang zu Ladestationen für Elektroautos mit der Zeit immer einfacher wird.

Interessant ist auch, dass Forscher momentan an der Entwicklung von Induktionstankstellen arbeiten – also Flächen, auf denen das Elektroauto automatisch auflädt, sobald man sie darauf abstellt. Für Fußgänger und Fußgängerinnen sollte das Ganze auch nicht gefährlich sein, dank Induktionstechnologie. Dieselbe Technologie wird übrigens schon zum Aufladen von Smartphones verwendet.

Stromverbrauch

Viele Autofahrer und Autofahrerinnen befürchten ebenfalls, dass der erhöhte Stromverbrauch problematisch sein könnte. Dieser soll entweder zu Blackouts oder zum Bau von umweltschädlichen Kohlekraftwerken führen.

Tatsächlich ist es wahr, dass Elektroautos umwelttechnisch nur sinnvoll sind, wenn sie auch mit nachhaltigem Strom geladen werden. Da der Anteil nachhaltiger Energien in Österreich aber bei 32,6%* (Stand: 2019) liegt, Tendenz steigend, ist dies keine allzu große Herausforderung. 

Dazu kommt, dass der Stromverbrauch von Elektroautos gar nicht so hoch ist, wie viele denken. Würden von heute auf morgen alle Autofahrer auf Elektroautos umsteigen, würde der Verbrauch gerade mal um 17 % steigen. Da Entwicklung aber nur nach und nach geschieht, gibt es genügend Zeit sich darauf mit nachhaltigen Energien vorzubereiten. Darüber hinaus laden Elektroautofahrer und -fahrerinnen typischerweise ihre Fahrzeuge über Nacht Zuhause. Eine Zeit, in der typischerweise mehr Strom produziert wird, als benötigt wird.

*Laut Bruttoenergieverbrauch. Quelle: bmnt; "Energie in Österreich 2019", S.26.

Elektroautos: Interessante Zahlen und Fakten

Erste Elektroautos gibt es schon seit 130 Jahren 

Elektrofahrzeuge mögen wie eine moderne Erscheinung wirken. Die Wahrheit ist aber, dass sie schon weit über ein Jahrhundert existieren. Allerdings wurden sie schon bald vom Markt verdrängt. Diesel und Öl-Preise sanken und dank der zusätzlichen Werbe- und Lobbying-Bemühungen der Diesel- und Ölindustrie geriet der Elektroantrieb schon bald in Vergessenheit. Jedenfalls bis wir ihn für den Umweltschutz wiederentdeckten.

Österreich ist Vize-Europameister in Elektroauto-Zulassungen

Im Jahr 2018 wurden in Österreich 6.757 Elektroautos neu zugelassen. Das mag nicht nach viel klingen, es sind immerhin nur 2 % aller Neuzulassungen. Trotzdem ist das ein größerer Anteil als in allen anderen EU-Ländern, der Durchschnitt lag gerade einmal bei 0,4 %. Der absolute Meister für Elektroauto-Zulassungen sind jedoch die Niederlande mit 5,4 % im Jahr 2018. Portugal und Schweden sind mit Österreich gleichauf.

Sonderrechte für Elektroautofahrer

Dass der Kauf eines Elektroautos finanziell gefördert wird, wurde ja bereits berichtet. In Österreich entfällt die NoVA und man bekommt einen Teil des Kaufpreises zurück. In manchen Ländern, wie zum Beispiel in Deutschland, aber auch geringfügig in Österreich, erhält man als Elektroautofahrer sogar Sonderrechte.

In Deutschland darf man als Fahrer oder Fahrerin eines Elektroautos die Busspur verwenden. Diese Maßnahme wird derzeit auch in Österreich diskutiert. Außerdem gibt es in Deutschland speziell Parkplätze nur für Elektroautos und das Parken an “normalen” Parkplätzen wird vergünstigt. 

Sollte man in Österreich über ein “grünes Kennzeichen” verfügen (bei Neuzulassungen ab 1. April 2017 sind diese automatisch dabei, ansonsten kann man eines beantragen), kann man in vielen Städten gratis parken. Mehr Sonderrechte sind derzeit in Planung.

Die meistverkauften Elektroautos 

Weltweit wurde der Nissan Leaf über 320.000 Mal verkauft, das macht ihn zum meistverkauften Elektroauto der Welt. Tesla ist ihm aber dicht auf den Fersen. Allein im Jahr 2018 hatte das Tesla Model 3 146.310 Neuzulassungen zu verzeichnen.

Europaweit sieht es wiederum anders aus: Hier findet der Renault ZOE die größte Beliebtheit. 2018 wurden rund 40.600 Stück verkauft, der Renault ZOE folgt als Zweiter mit nur rund 38.500 Stück. Auch in Österreich überzeugen vor allem diese zwei Modelle. Eine Übersicht aller zur Zeit verfügbaren Elektroautos finden Sie hier: Alle Elektroautos.

Bereits über 2.700 E-Tankstellen

Im Europavergleich schneidet Österreich, was die Dichte der Elektrofahrzeug-Ladestationen angeht, überaus gut ab. Wir haben sogar mehr E-Tankstellen, als Diesel- bzw. Benzintankstellen. (Allerdings ist die Nutzungsdauer einer E-Tankstelle auch wesentlich höher.) Im Vergleich: Deutschland ist 4,3 Mal größer als Österreich, hat aber nur 2,4 Mal so viele E-Tankstellen.

Arten von Elektroautos

Nicht alle Elektroautos wurden gleich geschaffen: Es gibt nämlich verschiedene Arten von Autos, die elektrischen Strom zu variierenden Teilen als Antrieb verwenden. 

Normalerweise redet man, wenn man Elektroautos meint, von reinen Elektroautos. Allerdings gibt es außerdem noch Hybride: Genauer gesagt Voll-Hybride, Microhybridfahrzeuge und Mildhybridfahrzeuge.

Reine Elektrofahrzeuge

Reine Elektroautos (In Fachkreisen auch BEV oder battery electric vehicle genannt) sind Elektroautos, die außer elektrischem Strom keinerlei Kraftstoff für den Antrieb des Fahrzeuges benötigen. 

Nach manchen Definitionen gelten auch jene Fahrzeuge mit Elektromotor als reine Elektrofahrzeuge, die einen Range Extender verwenden. Diese Geräte sind zusätzliche Verbrennungsmotoren, die allerdings nicht direkt den Motor antreiben, sondern mit ihrer Energie die Batterie wieder aufladen. Wegen dieses Schlupflochs werden Elektroautos mit Range Extender oft trotzdem als vollwertige Elektrofahrzeuge bezeichnet. Der BMW i3 war zum Beispiel zeitweise mit Range Extender zu haben.

Voll-Hybride

Voll-Hybride besitzen gleich zwei Motoren: Einen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor. Beide werden dabei für den Antrieb verwendet. Oft kommt dann der Elektromotor bei niedrigen Geschwindigkeiten zum Einsatz und bei Höheren eine Kombination von beidem. 

Die Batterien des Elektromotors werden dabei grundsätzlich durch den Verbrennungsmotor aufgeladen. Die einzige Ausnahme dafür bilden “Plug-In-Hybride”, die man auch an der Steckdose oder an E-Tankstellen aufladen kann.

Microhybridfahrzeuge und Mildhybridfahrzeuge

Micro- und Mildhybridfahrzeuge nutzen Elektrizität nur zu sehr geringen Anteilen als Antrieb, sodass sie normalerweise kaum als Elektrofahrzeuge betrachtet werden können. Sie sind in Österreich auch nicht förderungsberechtigt.

Microhybridfahrzeuge haben gar keinen eigenen Elektromotor, nutzen allerdings die elektrische Energie, die beim Bremsen entsteht, um kleinere elektrische Geräte im Fahrzeug zu versorgen.

Mildhybridfahrzeuge funktionieren ähnlich. Sie machen sich ebenfalls die Bremsenergie zu Nutzen. Der Unterschied ist, dass Mildhybride sogar einen Elektromotor besitzen, der von der Bremsenergie gespeist wird. Die daraus erzeugte Energie kann zum Beispiel beim Anfahren genutzt werden.

Wie funktionieren Elektroautos eigentlich?

Eigentlich sehen Elektroautos ja genauso aus wie ein Auto mit Verbrennungsmotor. Der einzige Unterschied ist, dass Elektroautos keinen Auspuff, Kühlergrill oder dergleichen brauchen. Damit sehen Elektroautos sogar ein wenig geschmeidiger aus als seine weniger umweltfreundlichen Geschwister. 

Nur im Inneren gibt es bemerkenswerte Unterschiede. Zur Speicherung der elektrischen Energie werden beispielsweise eine oder mehrere Batterien benötigt, die im Innenleben des Autos verstaut werden können, aber auch im Kofferraum. Mittels eines Reglers wird dann dafür gesorgt, dass sich die Batterien nicht ungleichmäßig entleeren, da dies zu Fehlfunktionen und Defekten führen könnte. 

Zudem wird der Verbrennungsmotor durch einen Elektromotor ersetzt. Ein Nebeneffekt davon ist, dass kein Gestank entsteht. Sollten in Zukunft also nur mehr Elektroautos auf den Straßen fahren, wird es in Städten weniger streng riechen. 

Anders als bei Verbrennungsfahrzeugen, können in Elektroautos mehrere (meist zwei) Motoren eingesetzt werden, ohne dass dies gefährlich wird. Das ist ein großer Vorteil, der es ermöglicht, die erzeugte Kraft besser zu verteilen und besseres Handling zu garantieren. Bei vielen hochpreisigen Elektroautos ist daher Allradantrieb auch serienmäßig dabei.

Elektromotoren bestehen normalerweise auch aus weniger Teilen als Verbrennungsmotoren, was der Grund dafür ist, dass Elektroautos weniger gewartet werden müssen.

Es gibt natürlich die unterschiedlichsten Arten von Elektromotoren und Batterien und je nach Wahl hat dies Einfluss auf Endgeschwindigkeit, Beschleunigung, Effizienz, Ladezeit, Reichweite und vieles mehr.

Sind Elektroautos teuer?

Jein. Bei der Frage, ob sich die Anschaffung eines Elektroautos wirtschaftlich lohnt, gerät so manch einer aneinander. Die Antwort lautet aber “Noch nicht, aber irgendwann einmal. Vielleicht”: Denn die Anschaffung eines Elektroautos ist teurer als die Anschaffung eines Autos mit Verbrennungsmotor, aber die Betriebskosten sind deutlich geringer. Sobald die Anschaffungskosten durch günstigere Technologie und größere Massenproduktionen sinken, kann auch einwandfrei gesagt werden, dass sich Elektroautos nicht nur wegen der Umwelt, sondern auch finanziell lohnen. 

Derzeit sind Elektroautos wie der Peugeot iOn schon ab rund 22.000 € erhältlich, wobei die erhältlichen Förderungen dabei noch nicht inkludiert sind. Trotzdem ist der vergleichbare Peugeot 208, erhältlich ab rund 14.000 €, selbst mit Einberechnung der Förderungen, günstiger. Allerdings ist der Preisunterschied in der Oberklasse geringer, wo man nur mit einem Aufpreis von 10 % rechnen muss.

Was man allerdings bedenken muss ist, dass Elektroautos im Betrieb erheblich günstiger sind. Das stimmt allein schon, weil Strom billiger ist als fossile Brennstoffe, wie Benzin oder Diesel. Da Elektroautos auch insgesamt aus weniger Teilen bestehen, müssen sie weniger gewartet werden. Dadurch kann man theoretisch ein Drittel der Wartungskosten sparen.

Das Problem dabei ist momentan noch: Wenn doch etwas repariert werden muss, kommt dies ziemlich teuer. In Sachen Elektroauto gibt es nämlich noch nicht besonders viele Spezialisten, was dazu führt, dass Elektroautospezialisten nach einem besonders hohen Preis verlangen können. Momentan liegt deswegen der Kilometerpreis eines Elektroautos durchschnittlich knapp 10 Cent höher als der eines Fahrzeuges mit Verbrennungsmotor.

Das sind allerdings alles Probleme, die sich im Laufe der Zeit lösen werden, so lange der Anteil an Elektroautos weiter steigt. Die Produktionen werden steigen, was den Kaufpreis senkt und mit der Nachfrage an Elektroautospezialisten wird sich auch die Konkurrenz zwischen diesen erhöhen.

Wir haben auch schon zuvor über die finanziellen Vorteile von Elektroautos berichtet.

Förderungen für Elektroautos

Viele Staaten weltweit zeigen Interesse daran, Elektromobilität zu fördern. Dazu gehört auch Österreich. Vor allem wird die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges und der Bau von E-Tankstellen belohnt. Jedoch gibt es Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um förderungswürdig zu sein.

Prinzipiell kann man in Österreich die Förderung für den Kauf eines Elektrofahrzeuges beantragen, nachdem man dieses gekauft hat. Die Höhe der Förderung variiert allerdings, je nach Typ des Elektroautos, Bundesland und ob das Auto privat oder kommerziell genutzt wird. 

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt werden:

  • Beim Kauf muss bereits der Informationstext “E-Mobilitätsbonusanteil” auf der Fahrzeugrechnung inkludiert und der damit eingehende Bonus von 375 €, 750 € oder 1.500 € erhalten worden sein. 
    (Dies ist eine Bestätigung, dass das Fahrzeug einem vorgegebenem Umweltfreundlichkeitsstandard entspricht.)
  • Das Fahrzeug muss zu 100 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden.
  • Die vollelektronische Reichweite muss mindestens 40 Kilometer betragen (Ausnahme: E-Mopeds und E-Motorräder).
  • Das Fahrzeug darf einen Bruttolistenpreis (Basismodell, keine Sonderausstattung) von 50.000 € nicht übersteigen.
  • Der Antrag darf nicht später als 6 Monate nach dem Kauf erfolgen.

Sollte man all diese Voraussetzungen erfüllen, steht einem Förderungsantrag nichts mehr im Weg. Prinzipiell wird die Anschaffung eines reinen Elektroautos oder Brennstoffzellenautos (erzeugt Strom durch das Verbrennen von Wasserstoff oder Methanol) mit 3.000 € belohnt, was die Anschaffung eines Elektroautos bereits wesentlich günstiger macht.

Plug-in-Hybride und Range Extender mit vollelektrischer Reichweite von mindestens 40 Kilometern erhalten hingegen nur eine Förderung in Höhe von 1.500 €.

In der Steiermark und in Niederösterreich gibt es allerdings noch zusätzliche Förderungen, die unter bestimmten Voraussetzungen beantragt werden können.

Unternehmen und Vereine, die reine Elektroautos oder Brennstoffzellenautos kaufen, werden allerdings nur mit 1.500€ unterstützt, Plug-ins und Range Extender werden mit 750€ gefördert. Dafür ergeben sich für diese andere Chancen: Wer öffentlich zugängliche Schnellladestationen baut, kann mit bis zu 20.000€ pro Ladestation gefördert werden - das ist ein großer Teil des Preises. 

Für private E-Ladeinfrastruktur kann man ebenfalls auf die Unterstützung des Staates zählen, wenn auch zu einem geringeren Anteil. 200 € pro Wallbox oder intelligentem Ladekabel gibt es. Für eine Wallbox in einem Mehrparteienhaus gibt es sogar 600 €.

Noch mehr zum Thema Förderungen für Elektroautos gibt es hier.

Wie umweltschonend sind Elektroautos wirklich?

Im Betrieb stoßen Elektroautos kein einziges Gramm CO2 aus. Hört sich also an, wie ein reiner Segen für die Umwelt. Trotzdem zweifeln Kritiker die tatsächliche Umweltfreundlichkeit von Elektroautos an.

Der Hauptgrund dafür sind die Batterien, die in Elektroautos verwendet werden. Die Herstellung dieser Batterien kann, je nach Art der Batterie, sehr ressourcenintensiv oder sogar menschenfeindlich sein. Beispielsweise werden Lithium-Ionen Batterien vor allem in ärmeren Ländern hergestellt, in denen Kinderarbeit gang und gäbe ist, da dort die Vorkommen besonders groß sind und die Arbeit durch die Ausbeutung leider billig ist. 

Zudem wird bei der Herstellung eine große Menge an CO2 erzeugt. Bei einem kleineren Auto werden dabei 4,5 bis 6 Tonnen CO2 erzeugt, bei einer Limousine sogar bis zu 20 Tonnen. Je größer die Batterie, umso mehr CO2 wird bei der Herstellung erzeugt.

Allerdings lohnt sich so laut unseren Berechnungen beispielsweise die Nutzung eines Nissan Leafs (verglichen mit dem ähnlich gebauten Nissan Micra bei 121 Gramm CO2 pro Kilometer) bereits nach 49.500 Kilometern. Eine Zahl, die der Durchschnittsösterreicher oder die Durschnittsösterreicherin in rund drei Jahren fährt – die typische Lebensdauer einer Batterie liegt allerdings bei über acht Jahren.

Vergleicht man einen Tesla Model S (bis zu 20 Tonnen CO2 in der Herstellung) mit einer Mercedes S-Klasse (bis zu 225 Gramm CO2 pro Kilometer) dauert es allerdings schon fast sechseinhalb Jahre, bis die Herstellung der Batterie ausgeglichen ist.

Doch CO2-technisch lohnt sich die Anschaffung von Elektroautos dennoch: Denn nur, weil eine Batterie nicht mehr im Auto verwendet wird, heißt das noch lange nicht, dass sie gar nicht mehr verwendet werden kann. Immerhin besitzt die Batterie danach immer noch 70–80 % ihrer Kapazität. Dieses Wiederverwertungskonzept nennt sich “Second Life”. Statt sie gleich wegzuwerfen, können alte Autobatterien als Ergänzung zu Solarzellen, als Absicherung vor Stromausfällen und zur Sicherung von Wärmekraftwerken verwendet werden.

Und wenn selbst dies nicht mehr möglich ist, kann man immer noch recyclen. Momentan gibt es leider noch kaum eine Industrie dafür, was es praktisch derzeit noch schwierig macht. Allerdings glauben Experten, dass man Autobatterien teilweise zu beeindruckenden 98 % recyclen kann. Da aber die Anzahl von Elektroautos und somit die Zahl der Batterien auf der Welt jedes Jahr steigt, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich schon bald tatsächlich eine Recyclingindustrie für Autobatterien bilden wird.

Zu einem geringeren Grad sind Kritiker auch um die Art des verwendeten Stromes für Elektroautos besorgt. Das ist auch logisch, denn: Wenn der Strom nicht aus erneuerbaren Quellen stammt, sondern aus z. B. fossilen Brennstoffen, ist der Schadstoffabdruck gleich viel höher. 

Für einen umweltfreundlichen Betrieb von Elektroautos muss also unbedingt auf die Stromquelle geachtet werden. Sorgen muss man sich deswegen allerdings nicht. Öffentlich zugängliche E-Tankstellen werden in der Regel nur durch erneuerbare Energien gespeist.

Auch der erhöhte Strombedarf ist kein Grund zur Besorgnis. Man rechnet mit einer Erhöhung der Nachfrage nach Strom von 14,2 % bis 2030. Das ist zwar nicht nichts, aber es ist durchaus möglich: Nicht zuletzt durch Investitionen in der Höhe von 50 Milliarden Euro, die dem Netzausbau und der erhöhten Nutzung von erneuerbaren Energien dienen.

Elektroautos mögen also insgesamt nicht ganz so rein sein, wie man es sich wünschen würde. Allerdings lohnt es sich trotzdem, wenn man erstmal Bilanz zieht. Und man kann auf jeden Fall damit rechnen, dass sich diese in Zukunft nur verbessern wird.

Was sollte beim Kauf beachtet werden?

Natürlich sollten auch beim Kauf eines Elektroautos grundsätzliche Voraussetzungen erfüllt werden. Dinge wie Größe, Aufbau und maximaler Preis sollten weiterhin beachtet werden. Jene, für die Elektroautos noch als Neuland gelten, sollten auch auf einige weitere Dinge achten.

Folgende Dinge solltest du dich fragen, bevor du ein Elektroauto kaufst:

  • Sind genügend Ladestationen in deiner Umgebung? 
    Sprich: bei dir Zuhause, bei der Arbeit oder an Orten die du öfters besuchst. Falls nicht, musst du dir eventuell selbst eine kaufen, was eine Zusatzbelastung von rund 3.000€ sein kann (oder sogar 30.000€ bei Schnellladestationen).
  • Wie weit fährst du durchschnittlich? 
    Wer wenig und nur kurze Strecken fährt, muss sich nicht unbedingt ein Elektroauto mit hoher Reichweite kaufen. Das wäre auch wenig sinnvoll und gilt als weniger umweltfreundlich. Wenn man etwas vorausplant, sind auch Urlaubsstrecken nicht problematisch. Wer allerdings öfters längere Strecken fährt, sollte eher in ein Fahrzeug mit höherer Reichweite investieren.
  • Willst du die Batterie mieten oder kaufen? 
    Nicht jedes Fahrzeugmodell bietet beide Möglichkeiten, falls es sie jedoch gibt, solltest du dir deine Entscheidung gut überlegen. Wer mietet, muss monatlich zahlen - doch es hat auch entscheidende Vorteile. Bei Defekten wird die Batterie kostenlos ausgetauscht, außerdem wird die Batterie auf dem letzten Stand gehalten und gegen bessere Modelle gratis ausgetauscht. Der Kauf hat dafür den Vorteil, dass man sich um die monatliche Miete keine Gedanken machen muss. Das Bestimmungsrecht liegt dabei dann auch beim Besitzer.
  • Was für Ladestationen kann dein gewünschtes Modell verwenden? 
    Im Normalfall können die meisten E-Tankstellen ohne Probleme genutzt werden, in vereinzelten Fällen können Elektroautos aber nur bestimmte Ladestationen verwenden. Außerdem musst du deine Steckdosen Zuhause mit entsprechenden Adaptern aufrüsten, solltest du dein Elektroauto Zuhause aufladen wollen. In gemieteten Garagen solltest du zuerst auch überprüfen, ob das Aufladen deines Elektroautos dort erlaubt ist.
  • Welche Ladezeit ist für dich akzeptabel? 
    Solltest du dein Auto direkt Zuhause aufladen können, ist eine Ladezeit von mehreren Stunden vermutlich kein Problem, da du es einfach über Nacht laden lassen kannst. Musst du dagegen häufig oder sogar immer “on-the-go” laden, ist eine kurze Ladezeit wichtig.
  • Welche Förderungen stehen dir zur Verfügung? 
    Förderungen des Staates helfen bei der Finanzierung des Autos. Außerdem gibt es mancherorts zusätzliche Vergünstigungen, wie Gratisparken. 

Beliebte, interessante und zukunftsweisende Elektroauto-Modelle

Nissan Leaf

Quelle: Nissan

Der Nissan Leaf ist weltweit das am meisten verkaufte Elektroauto der Welt. Insgesamt wurde es schon weit über 400.000 Mal verkauft und ist inzwischen schon in der zweiten Generation.

Es handelt sich dabei um einen Wagen der Kompaktklasse, der sich vor allem für die Stadt eignet. Er hat einen Listenpreis von 36.900 € und obwohl dies für ein Stadtauto nicht gerade billig ist (den vergleichbaren Nissan Pulsar mit Verbrennungsmotor kostet rund 18.000 €), hat der Leaf schon unzählige Herzen gewonnen. Denn fahren lässt sich der Nissan Leaf wunderbar, auch sonst punktet er mit der gewohnten Kompaktheit und Wendigkeit eines Stadtautos und bietet dennoch die Umweltfreundlichkeit und geringen Treibstoffkosten eines Elektroautos.

Der Nissan Leaf hat eine Reichweite von bis zu 385 Kilometer und hat bei 20 % auf 80 % eine Ladezeit von 60 Minuten bei einer Schnellladestation.

Renault ZOE

© Renault Communications

Für die längste Zeit war der Renault ZOE in Österreich das, was der Nissan Leaf für die Welt war. Nämlich das meistverkaufte Elektroauto. Inzwischen wird diese Stellung stark vom Tesla Model 3 bedroht, welches im ersten Halbjahr 2019 die Zulassungszahlen dominiert. Jedoch kann sich das mit dem Start der zweiten Generation im September 2019 wieder ändern.

Diese bietet ähnliche Leistungsmerkmale wie der Nissan Leaf, ist aber dennoch wesentlich günstiger. Der Renault ZOE hat eine Reichweite von bis zu 390 Kilometer, benötigt ungefähr eineinhalb Stunden um sich auf 80 % aufzuladen (Schnellladestation), aber kostet nur rund 25.300 €. Die Batterie ist allerdings nicht inkludiert und kann entweder gemietet oder gekauft werden.

Tesla Model 3

Wenn man von Elektroautos spricht, kommt man eigentlich gar nicht daran vorbei, auch über Tesla zu reden. Und das nicht ohne Grund: Immerhin hat die Marke Elektroautos erst zu einem Thema gemacht. Die zwei Flagship-Modelle von Tesla waren bisher das Tesla Model S, eine Limousine für die Oberklasse, und das Tesla Model X, ein SUV, der ebenfalls der Oberklasse zuzurechnen ist. Dementsprechend kosten beide Modelle auch über 70.000 €.

Das wollte Tesla mit dem Model 3 ändern. Denn mit dieser Limousine hat Tesla geplant, in den Massenmarkt einzusteigen. Da die Produktionen laut eigenen Angaben bis Ende 2018 ausgelastet sind, scheint dies auch zu funktionieren.

Das Model 3 ist bereits ab rund 45.000 € erhältlich und damit um einiges erschwinglicher als andere Tesla Modelle. Ein zusätzliches Plus: Anders als Model S und Model X ist das Model 3 in Österreich aufgrund seines günstigeren Preises förderungsberechtigt.

Auch die technischen Daten des Elektroautos sind state-of-the-art: Je nach Ausstattungslinie hat das Model 3 eine Reichweite von bis zu 500 Kilometer, fast 500 PS und kann in 30 Minuten wieder mit 272 Kilometer Reichweite aufgeladen werden.

Einen Testbericht zum Tesla Model 3 gibt es hier.

Byton K-Byte

Quelle: BYTON
© BYTON

Byton ist eine chinesische Marke, die sich auf E-Mobilität in Zusammenspiel mit futuristischer Technologie spezialisiert hat. Alle Byton Autos werden selbstfahrend sein. Zudem wird das Interieur von einem gigantischen Touchscreen dominiert - so stellt man sich die Zukunft gerne vor.

Der Byton K-Byte wird zwar erst 2021 erhältlich sein, beeindruckt aber jetzt schon. Das Design erinnert stark an Limousinen der Oberklasse - aber glatter und geschmeidiger. Auch die Leistung kann sich sehen lassen: 300 PS, eine Reichweite von 520 Kilometer und in nur einer halben Stunde soll der Motor wieder zu 80% aufgeladen sein.

Eine stimmungserkennende künstliche Intelligenz und noch vieles mehr sind auch dabei.

Hier geht’s zum ganzen Artikel.

Sono Motors Sion 

Der Sion ist das erste serienmäßig produzierte Elektroauto, das Solarenergie nutzt. Auf der ganzen Oberfläche des Autos sind Solarzellen angebracht, die dann die Batterie des Elektroautos speisen. So können täglich bis zu 34 Kilometer Reichweite rein durch Solarenergie genutzt werden.

Allerdings kann sich der Sion auch per Steckdose aufladen, man ist also nicht auf das Wetter angewiesen. Bei voller Batterie kann man so immerhin 250 Kilometer weit fahren. Diese Reichweite ist zwar nicht beeindruckend, aber für viele bereits ausreichend. Mit 109 PS ist er allerdings auch kein Kraftpaket. Dafür kann man dieses Elektroauto innerhalb von nur 30 Minuten zu 80% an einer Schnellladesäule aufladen. Der Sono Sion hat einen besonders großen Kofferraum mit 650 Litern Stauraum.

Ein Zusatzfeature: Der Sion kann den geladenen Strom auch wieder abgeben und somit andere Elektrogeräte betreiben. Für den Campingurlaub also gar nicht schlecht.

Ein neuer Sono Sion wird 25.500 € kosten. Geplant waren ursprünglich nur rund 16.000 €.

Wir haben den kleinen Wunderwagen getestet.

Borgward Isabella

Quelle: Borgward

Diese Schönheit eines Sportwagens stammt von einer Automarke, von der man eigentlich dachte, sie gehöre längst zu den Toten. Borgward war nämlich in den 50ern eine Ikone unter den deutschen Automarken, ging aber ein Jahrzehnt später in Konkurs.

Doch nicht endgültig: Seit 2016 werden unter dem Markennamen wieder Autos verkauft. Dabei spezialisiert sich die neue alte Marke vor allem auf SUVs, doch nun hat Borgward auch ein Konzept für die neue Borgward Isabella vorgestellt. Ein rein elektrisches Sportwagen-Konzeptauto.

500 Kilometer Reichweite, 80% vollgeladen in 30 Minuten. 300 PS. Finden wir auf jeden Fall gut. Da kann man nur hoffen, dass das Konzept auch in die Tat umgesetzt wird. Jedoch befindet sich Borgward derzeit wieder in Schwierigkeiten.

Hier geht’s zum vollständigen Artikel über die Wiederbelebung Borgwards und die Borgward Isabella.

Mercedes EQC

2019 ist Mercedes erstes Elektroauto auf den Markt gekommen. Der SUV nennt sich Mercedes EQC und hat eine Reichweite von rund 450 Kilometern. Gleich zwei Motoren sind in dem EQC verbaut, was zu besserem Handling und mehr Fahrspaß führen soll.

Der EQC ist Teil der neuen EQ Marke von Mercedes. So bezeichnet der deutsche Premiumhersteller seine Elektroautos. EQ ist an "IQ" angelehnt und steht für "elektrische Intelligenz".

Mehr über den Mercedes EQC und alles über die Elektropläne von Mercedes

Audi e-tron

Seit Anfang 2019 gibt es den Audi e-tron auf dem Markt. Mit dabei: 400 Kilometer Reichweite, 400 PS, Alexa fürs Cockpit. Nicht dabei: Seitenspiegel. Die werden mit Kameras ersetzt – das Bild wird dann ins Cockpit übertragen.

Hier gibt's alles was man über den Audi e-tron wissen muss

VW I.D. Buzz

vw id buzz
© Volkswagen AG

Der VW Bulli (offiziell VW T1) ist zurück - und sogar als Elektroauto. Sofort wiedererkennen tut man ihn trotzdem. Dazu kommen jede Menge technisch futuristische Verbesserungen: Wie der Audi-etron wird auch der I.D. BUZZ keine Seitenspiegel haben, Sprachsteuerung ist sowieso dabei. Und ab 2025 soll er auch vollautonom unterwegs sein können. Dann wird man die Sitze auch so drehen können, dass man wie in einem Wohnzimmer einander in die Augen schauen kann.

Der I.D. BUZZ ist übrigens nicht das einzige Elektroauto, das VW plant. Unter dem Namen "I.D." soll in den nächsten Jahren eine ganze Reihe von Elektroautos auf den Markt kommen.

Alles über den VW I.D. BUZZ und den Rest der VW I.D. Familie kann man hier lesen

Bmw Inext

2021 kommt der neue BMW iNext auf den Markt.
© BMW Group

Achtung, hier kommt ein Reichweitenmonster: Der BMW iNext wird zwar noch auf sich warten lassen (Marktstart: 2021), soll dann aber eine Reichweite von 750 Kilometern haben. BMW typisch wird hier höchstmoderne Technologie verbaut. Auch autonomes Fahren der Stufe 3 ist bereits vorhanden und Stufe 4 ist ebenfalls möglich.

Hier gibt's alles zum BMW iNext

Andere Alternative Antriebe und Kraftstoffe

Strom ist derzeit die beliebterste Alternative zu Diesel und Benzin. Das heißt aber nicht, dass sie die einzige ist. Auch Erdgas und Bioerdgas, Brennstoffzellen, und Biokraftstoffe sind unter anderem eine Möglichkeit.

Wer also nicht von Elektroautos überzeugt ist oder noch mehr wissen will, kann sich hier über weitere Alternativen informieren.

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