1325 PS Made in Österreich

UPDATE - Ja, Sie haben richtig gelesen: Österreich kann auch Auto. Und zwar gleich ein “Hypercar”, das von 0 auf 100 in 2,47 Sekunden beschleunigt. Getauft wurde der Wagen “Milan Red”, nach einem Habicht. Und das Beste: Straßenzugelassen wird er auch sein.
Marlene Dorn 27. September 2018
Quelle: Milan Automotive

Update Februar 2019: Es stellte sich heraus, dass es sich beim Milan Red um einen Betrug handelte. Mehr darüber hier.

 

Leobersdorf, Niederösterreich. Der ehemalige Rennfahrer Markus Fux hat noch lange nicht genug vom Geschwindigkeitsrausch: Stattdessen will er seine “Hypercar”-Automarke auf den Markt bringen. Das heißt: Höchstgeschwindigkeit, Stärke und Design. Also auf derselben Wellenlänge, wie zum Beispiel Lamborghini, Bugatti oder Ferrari.


„Man kann ein sehr künstlerisches Auto fahren, ein High-Tech-Monster, einen Thron auf vier Rädern – oder ein Fahrzeug, das nur einem einzigen Zweck dient, nämlich allen anderen die Show zu stehlen. Und da kommen wir ins Spiel“
* Markus Fux über seine neue Marke

Was macht den Milan Red so besonders?

In erster Linie verwundert die österreichischen Herkunft viele Hypercar-Fans. Normalerweise kommen solche Autos eher aus Italien oder Deutschland. Doch der Milan beeindruckt bis jetzt, obwohl noch nicht produziert, weltweit Autofans.


Auch die Technik kommt größtenteils aus Österreich und kann dennoch überzeugen. Der Querlenker aus Carbon, etwas, das noch nie so gesehen wurde, kommt aus Oberösterreich, die Simulationstechnologie aus der Steiermark und die exklusiven SLM-Titan-Radträger ebenso.


Und dann sind natürlich noch die Leistungsdaten. 1325 Ps. In 2,47 Sekunden von 0 auf 100. Bis zu 400 km/h. Für viele Autokenner ein wahrer Traum. Könnte man damit bei Maximalgeschwindigkeit auf der Autobahn fahren, könnte man in weniger als zwei Stunden von Bratislava nach Lichtenstein fahren, also quer durch ganz Österreich und ein Stück weiter.


Als Fahrer kann man dann aus drei Fahrmodi wählen: Gleiten, Jagen oder Angreifen. Alle drei Fahrmodi sind eine Anlehnung an den Namensgeber des Milan Red - der Rotmilan. Ein europäischer Habicht, dessen Zahl immer mehr schwindet. Ob Milan Automotive und Markus Fux mit em Namen darauf aufmerksam machen wollen, ist unklar.

Quelle: Milan Automotive

Wie und wann wird der Milan Red erhältlich sein?

Als Normalsterblicher wird man wohl kaum an einen Milan Red kommen. Ein Modell dieses Hypercars kostet immerhin fast zwei Millionen Euro. Aber selbst wenn man sich so etwas leisten könnte: Die Stückzahl des Milan Red wird stark limitiert sein. Nur 99 Autos sollen produziert werden und davon sind 18 offiziell bereits vorbestellt. Heißt, jetzt sind es nur noch 81.


Zudem müssen sich die neuen Besitzer gedulden: Denn ausgeliefert werden die heißen Teile erst in 2020. 2019 wird zwar bereits ein Prototyp unterwegs sein, aber das wird den zukünftigen Besitzern, die den Geschwindigkeitsrausch von 1325 PS fühlen wollen, auch nicht helfen.

Update: Milan Red auf der Monaco Yacht show

Exklusiv wie der Milan Red ist, sind auch die Events, an dem das Hypercar aus Österreich teilnimmt. So wurde es am 27.09.2018 erstmals öffentlich vorgeführt - und zwar auf der Monaco Yacht Show. Das ist allein schon passend, weil Monacos Geschichte mit Rennsport und der Formel 1 eng verbunden ist - perfekt für ein Hypercar also. Darüber hinaus hat sogar der Prinz und regierende Fürst von Monaco, Prinz Albert II, das Hypercar besichtigt. Für exklusiven Besuch war also gesorgt.

Auf dem Event wurden unter anderem die verschiedenen möglichen Lackierungen präsentiert. Darunter findet man unter anderem klassiker wie rot-, schwarz- und blautöne, aber auch grün und sogar gold. Das Showcar wurde aber, wie für den Milan Red typisch, in reinweiß präsentiert.

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