Milan Red: Der 1325 PS Betrug

Der Milan Red sollte ein beeindruckendes Hypercar aus Österreich sein. Allerdings wollte man anscheinend nur Investoren betrügen – ein echtes Auto gab es nie.
Marlene Dorn 19. Februar 2019
Quelle: Milan Automotive

Im September 2018 gab es große Neuigkeiten von einem Hypercar aus Österreich – 1325 PS, bis zu 400 km/h und für Straßen zugelassen sollte er auch sein. Auch wir berichteten davon. Nun stellt sich heraus, dass das Ganze nur ein riesiger Betrug war. Ein Betrug, auf den unter anderem auch millionenschwere Autofans wie der regierende Fürst von Monaco, Prinz Albert II, hereingefallen war.


Mit dem Schwindel beabsichtige Markus Fux, Geschäftsführer von Milan Automotive, allem Anschein nach Investoren um ihr Geld zu betrügen. Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt derzeit gegen ihn wegen des Verdachts des schweren Betrugs und der Veruntreuung.


Das Auto, von dem die Rede ist, der Milan Red, wurde bereits mehrmals der Öffentlichkeit präsentiert. Sogar in Wien konnte man ihn für einige Tage bestaunen. Allerdings handelte es sich dabei bloß um ein professionell lackiertes Modell aus Holz – auf das selbst so manch ein Autokenner hereingefallen ist.

Fux selbst äußerte sich dem Kurier gegenüber folgendermaßen: “Ich habe mich nicht bereichert. Das ganze Geld steckt in der Firma". Was wirklich der Wahrheit entspricht, wird sich erst im Prozess herausstellen.


Fest steht: Das mit dem 1325 PS Hypercar aus Österreich wird wohl nichts mehr. Vor einigen Monaten sprach Fux noch davon “[…] allen anderen die Show zu stehlen.” Das hat jetzt auf jeden Fall geklappt: Wenn auch nicht so, wie er es vermutlich vorhatte.

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