Highlights und Weltpremieren auf der Tokio Motor Show 2019

In Tokio findet gerade eine der größten Automessen in Asien statt: Die Tokio Motor Show. Sie bringt neue und innovative Autos. Eine Übersicht.
Stefan Novotny 29. Oktober 2019
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Asiatische Hersteller haben sich den Ruf erarbeitet, innovative und verlässliche Produkte auf den Markt zu bringen. Die Autobranche steht derzeit am Beginn eines neuen Zeitalters. Zum einen setzen die Autobauer weltweit auf Elektromobilität und zum anderen werden immer mehr autonom fahrende Vehikel entwickelt. Das Fahren, wie wir es heute kennen, wird es schon sehr bald so nicht mehr geben. Auf der Tokio Motor Show 2019 sind viele dieser Innovationen zu sehen. Wir haben eine Übersicht über die wichtigsten Fahrzeuge erstellt.

Suzuki

Suzuki kommt mit einer Menge neuer Fahrzeuge. Im Mittelpunkt dabei steht der WAKU SPO. Hierbei handelt es sich um einen Plug-in-Hybrid-PKW, mit einer ganz besonderen Funktion. Auf Knopfdruck kann er die Karosserie verändern. Was bisher nur die Transformers konnten, kann nun auch der Suzuki WAKU SPO. Drückt man im Kleinstwagen den “WAKU WAKU” Schalter, wird aus einem Coupé ein Van. Positioniert ist das Auto übrigens als Familienauto.

Ein Comeback feiert auch der Suzuki WagonR. Natürlich im neuen Gewand und mit neuer Identität. Er hört mittlerweile auf den Namen “Hustler” und tritt als Suzuki Hustler Concept auf der Tokio Motor Show zum Vorschein. Der Mini-Crossover soll vor allem ein treuer Begleiter für die Freizeitaktivitäten sein. Egal ob Kind(er) oder Sport - Platz soll für alles zur Genüge vorhanden sein.

Nissan

Nissan gewährt einen exklusiven Blick auf die Zukunft der Marke. Mit dem Ariya wird ein SUV Concept vorgestellt. Im Design lässt sich ein Futurismus erkennen. Ähnlichkeiten zu dem KODO Mazda Design sind nicht abzustreiten. Der Nissan Ariya ist geprägt von dynamischen Kurven und schön platzierten Lichtern.
Auch der Nissan IMk steht repräsentativ für das Design von morgen. Der Crossover steht auf einer rein elektrischen Plattform. Auch die neue Designsprache, die schon beim Ariya gezeigt wird, ist hier wieder zu sehen.

Toyota

Auch Toyota zeigt seine Zukunft der Automobilität. Im Mittelpunkt steht ein Konzept der zweiten Generation des Toyota Mirai. Das Konzept soll schon sehr nah an der Serienreife sein und 2021 auch den Weg nach Österreich finden.
Einen Elektrokleinstwagen bringt Toyota auch auf den Markt. Er hat zwar noch keinen Namen, technische Details sind jedoch schon bekannt. Pro Akkuladung gibt es rund 100 Kilometer Reichweite. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 60 Kilometer pro Stunde. Damit ist das neue Elektroauto von Toyota für Stadtfahrten prädestiniert.
Wer mehr Reichweite braucht, der soll derzeit beim Brennstoffzellenauto Toyota Mirai fündig werden. Dieser hat eine elektrische Reichweite von rund 500 Kilometer.
Ebenfalls interessant ist die neueste Generation des Kleinwagen Toyota Yaris, der erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wird. Dieser kommt im September 2020 nach Österreich. Er kommt sowohl in einer Hybrid Version als auch als Benziner.

Mitsubishi

Bei Mitsubishi werden zwei Weltpremieren auf der Tokio Motor Show gefeiert. Der MI-Tech Concept PHEV ist ein SUV Plug-in-Hybrid. Im Vordergrund sollen Fahrspaß und Sicherheit stehen. Dank seiner vier Elektromotoren als Antrieb bringt Mitsubishi den Allradantrieb auf ein Niveau, dass man sonst nur aus dem Motorsport kennt. Die Motoren sitzen an der Vorder- und Hinterachse und sorgen bei jedem Rad dafür, das optimale Drehmoment zur Verfügung zu stellen. Auch die Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme sollen das Fahren zu einem sicheren Erlebnis machen. Dank modernster Technologie (MI-Pilot) und vernetztem Cockpit (MI-Tech) wird der Fahrer oder die Fahrerin während der Fahrt optimal unterstützt.
Die zweite Weltpremiere ist das Super Height K-Wagon Concept. Hier legte Mitsubishi vor allem auf viel Platz im Innenraum wert. Auch im Mitsubishi K-Wagon Concept finden MI-Pilot Systeme Platz, die den Lenker oder die Lenkerin im Verkehr optimal unterstützen.

Honda

Alle Augen sind auf den neuen Honda Jazz gerichtet. Dieser feiert auf der Tokio Motor Show 2019 Weltpremiere. In Asien erscheint er übrigens unter dem Namen Honda Fit. Der Kleinwagen zeichnet sich auch in der neuesten Generation durch tolles Platzangebot aus.
Sonst sticht vor allem wieder der Honda e empor, der schon auf der IAA in Frankfurt für Furore sorgte. Es handelt sich hierbei um ein Elektroauto aus der Kompaktklasse, das an die erste Generation des Honda Civic erinnert.

Lexus

“Lexus Electrified” lautet das neue Motto der japanischen Luxusmarke Lexus. Der Lexus LF-30 Electrified Concept zeigt ein Elektroauto, wie es sich Lexus in Zukunft vorstellt. Neben einem voll elektrischen Fahrerlebnis gibt es auch autonome Fahrhilfen an Bord. Auch das Design des Autos soll einen Ausblick in die Zukunft der Marke bieten. Erstmals kommt das sogenannte “Tazuna”-Cockpit zum Einsatz. Der Fahrer oder die Fahrerin soll hier alles vom Cockpit aus steuern können. Das Multifunktionslenkrad kommuniziert perfekt mit dem Head-Up Display. Die Reichweite liegt bei 500 Kilometer und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h.

Mazda

Endlich. Das erste und einzige Elektroauto von Mazda feiert auf der Motor Show in Tokio Weltpremiere. Es hört auf den Namen Mazda MX-30 und ist ein Crossover-SUV. Die Kodo Designsprache findet sich auch bei diesem Auto wieder. Auf den ersten Blick erinnert er stark an den Mazda CX-30. Die futuristische Note bekommt der Mazda dank seiner Freestyle Türen, die nach oben hin aufgehen. Der neue Mazda MX-30 ist bereits vorbestellbar. In der Edition One ist er zu einem Gesamtpreis von 34.990 Euro zu bekommen.

Daihatsu

In Europa wurde der Verkauf von Neuwagen vor Jahren gestoppt. Doch auf anderen Teilen der Welt agiert die Marke noch heute und bringt gleich mehrere Weltpremieren mit.
Mit dem Daihatsu WaiWai kommt ein neuer MiniVan auf den Markt. Hierbei handelt es sich um einen 6-Sitzer, aus drei Reihen bestehend. Das Dach kann man öffnen, man will den WaiWai als familienfreundliches und helles Auto positionieren.
Beim Daihatsu WakuWaku handelt es sich um einen Crossover, der vor allem für Abenteurer positioniert ist. Man soll seine Sachen bequem packen können und wegfahren.

Ob die beiden Fahrzeuge wirklich so zu erwerben sind, ist noch nicht bekannt. Dennoch wirkt das neue Design von Daihatsu überraschend erfrischend. Da wäre ein Europa-Comeback auch interessant.

Mercedes

Die Luxusversion der Mercedes S-Klasse ist der Mercedes EQS.
© Mercedes Benz

Das einzig wirkliche Highlight von einer Automarke, die nicht in Asien beheimatet ist, kommt von Mercedes. Es wird die elektrifizierte S-Klasse gezeigt. Der Mercedes EQS feierte auf der IAA 2019 in Frankfurt vor wenigen Wochen Weltpremiere.

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