Facelift: Das kann der neue Seat Ateca (nicht)

Mit dem Seat Ateca wurde ein neues Kapitel in der Geschichte der Spanier aufgeschlagen. Warum? Weil der Seat Ateca der erste SUV der Marke war. Nun wird die Geschichte weitergeschrieben. Der Seat Ateca erhält sein erstes Facelift.
Stefan Novotny 16. Juni 2020
Seat Ateca 2020
© Seat

Und das Facelift sieht auf dem ersten Blick relativ dezent aus. Bei genauerer Betrachtung merkt man vor allem eines. Bei der Fahrzeugtechnologie hat sich seit dem Erscheinen der ersten Generation viel getan. Dass der Seat Ateca im Hier und Jetzt ankommt, ist ein Technologie-Update im Rahmen des Facelifts unabdingbar.

Designupdate für den SUV aus Spanien

Der Wiedererkennungswert des Seat Atecas ist geblieben. Der klassische Seat Frontgrill bleibt ebenso wie die Form. Der Seat Ateca 2020 ist um 18 Millimeter länger als sein Vorgänger, in der Breite und Höhe haben sich die Maße nicht geändert. Beim Blick auf die Front fallen in erster Linie die neuen Voll LED Scheinwerfer auf. Zu den neuen Scheinwerfern hat sich eine neue Stoßstange hinzugesellt. Am Heck fällt neben den ebenfalls neu designten Voll LED Rückleuchten vor allem der neue "Ateca" Schriftzug auf. Dieser ist im Gegensatz zum Vorgänger weiter unten am Auto platziert und in einer anderen Schriftart. In geschwungener Schrift ist “Ateca” nun zu lesen.

Mit der neuen Ausstattungslinie XPERIENCE gibt es den neuen Seat Ateca erstmals auch im Offroad Look.

Auch im Innenraum gab es ein Design-Update. Das Seat Virtual Cockpit und der Infotainment System lassen den Seat Ateca auch im Inneren im Jahr 2020 ankommen. Außerdem wurden die Verkleidungen der Innentüren und die Sitze überarbeitet und neu designt. Der neue Seat Ateca hat auch ein neues, komfortables Lenkrad bekommen, das erstmals beheizt werden kann. Das kann übrigens die neue Windschutzscheibe auch. Eiskratzen gehört bei diesem Modell somit der Vergangenheit an.
Erstmals schaffen es Apple CarPlay und Android Auto in den neuen Seat Ateca. Das bringt die Konnektivität auf eine neue Stufe. Die meisten Smartphones können perfekt in das Auto integriert werden.

Die neue Sicherheit

Das Update bringt auch einen Haufen an neuen Assistenzsystemen für den neuen Seat Ateca. Pre-Crash Assistent, Side Assist und Travel Assist sind nur drei Beispiele, die das Fahren sicherer machen. Dank Distanzregelung und adaptiven Tempomat in Kombination mit einem Spurhalteassistenten, kann der SUV auch teilweise autonom fahren. Die Assistenzsysteme funktionieren bis zu einer Geschwindigkeit von 221 km/h. Ganz neu ist auch der Ausparkassist. Das Fahrzeug kontrolliert hier automatisch die Umgebung und hilft dem Fahrer so, Autos, Fußgänger und Fahrradfahrer nicht zu übersehen.

Kein Elektro-Ateca

Bei der Motorisierung vom neuen Seat Ateca bleibt man allerdings gefangen im Jahr 2016. So hat der Kunde nur die Wahl zwischen Diesel- und Benzinmotoren. Dass es hier nicht einmal ein Hybridmodell gibt, schmerzt. Im Gegenteil, SEAT hebt hier noch einmal die Bedeutung der Dieselmotoren für dieses Modell hervor. Diese sind natürlich komplett überarbeitet und extrem sauber. Trotzdem kommt man hier ohne Adblue nicht aus und mit Elektromotor wäre die Energiebilanz noch sauberer.

Die Dieselmotoren entsprechen der Euro-6D Abgasnorm.

Fazit

Das Update für den Ateca war überfällig. Nun ist der technisch wieder am Zahn der Zeit und wird mit Sicherheit viele Käufer von seinen Qualitäten überzeugen. Der große Wehrmutstropfen ist die Motorisierung des Modells. Dass es nicht einmal eine Hybrid Version gibt, ist sehr schade.


Bestellbar ist der Seat Ateca ab dem Sommer 2020.

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